Alles zum Thema Juden

Beiträge zum Thema Juden

Politik
Davidstern

Christen gedenken am Holocaust-Gedenktag
Gegen das Vergessen

Gedenkgottesdienste für die Opfer des Nationalsozialismus Buchlesung in Jena zum Holocaust-Gedenktag Evangelische Christen aus Thüringen gehören zu den Organisatoren von Veranstaltungen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus - Holocaust-Gedenktag - am 27. Januar. Im MDR-Rundfunkgottesdienst mit Live-Übertragung am 27. Januar, 10 Uhr, in der Stadtkirche St. Simplicius in Bad Salzungen wird das Holocaust-Gedenken eine wichtige Rolle spielen. Außerdem...

  • Erfurt
  • 23.01.19
  • 26× gelesen
Leute
Im Licht der Scheinwerfer des Torgebäudes findet im KZ Buchenwald der Abendappell der nach dem Novemberpogrom eingelieferten Juden statt, Mitte November 1938.

GEDENKFEIER: Erinnerung an die Opfer des antijüdischen Pogroms vor 80 Jahren
All dies geschah vor aller Augen

In der von der NSDAP organisierten Pogromnacht vom 9. zum 10.November 1938 wurden in Deutschland über 1400 Synagogen und Betstuben sowie tausende jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe zerstört. Sie markiert den endgültigen Übergang von der 1933 begonnenen staatlichen Diskriminierung der deutschen Juden zur systematischen Verfolgung, die drei Jahre später in der Shoa (Untergang oder Zerstörung) münden sollte. Das Jahr 1938 hatte in Deutschland schon vor der Pogromnacht einen Sommer der...

  • Weimar
  • 06.11.18
  • 11× gelesen
Kultur

Kalenderblatt 2. September 2018
Tag der jüdischen Kultur

Schon gewusst ..., dass heute Tag der jüdischen Kultur ist? Dieser Aktionstag wird seit 1999 jährlich europaweit am ersten Sonntag im September begangen und die jüdische Geschichte, ihre Traditionen und Bräuche in das öffentliche Bewusstsein rücken. Dazu werden in zahlreichen Städten Führungen zu Stätten jüdischer Kultur, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Filmvorführungen durchgeführt.

  • Ilmenau
  • 02.09.18
  • 55× gelesen
Kultur
Das Brautpaar zeigt, wie die Vermählung ausgesehen haben könnte.
24 Bilder

Serie: Mein Museum
Uralte Pergamente und ein 28-Kilo-Schatz in der Alten Synagoge Erfurt

Die Alte Synagoge ist Baudenkmal, zeigt den Erfurter Schatz und thematisiert die Hebräischen Handschriften. Der Tipp kommt von Julia Roos, Museumspädagogin Kulturdirektion Geschichtsmuseen. Was gibt es „Musehenswertes“? Die Alte Synagoge ist mit ihren ältesten Bauteilen aus dem 11. Jahrhundert die älteste, bis zum Dach erhaltene Synagoge in Mitteleuropa. Hier ist 2009 ein außergewöhnliches Museum entstanden und ein Ort geschaffen worden, an dem mittelalterliche Sachzeugnisse der jüdischen...

  • Erfurt
  • 14.03.18
  • 117× gelesen
Kultur
Das Zitat „Stets gern für Sie ­beschäftigt“ stammt aus einem ­Geschäftsbrief an die Zentral-Bauleitung der Waffen-SS und Polizei, Auschwitz / Ost-Oberschlesien.
12 Bilder

Serie: Mein Museum
Alltag und Verbrechen irritierend verbunden am Erinnerungsort Topf & Söhne

Die historische Stätte Topf & Söhne in Erfurt erinnert an den Holocaust und die Ofenbauer von Auschwitz. Die Empfehlung kommt von Dr. Annegret Schüle, Oberkuratorin Neuere und Zeitgeschichte und stellvertretende Direktorin der Geschichtsmuseen. Was gibt es „Musehenswertes“? Der Erinnerungsort Topf & Söhne ist die einzige historische Stätte in Europa, an dem die Mittäterschaft der privaten Wirtschaft am Massenmord in den nationalsozialistischen Konzentrations- und...

  • Erfurt
  • 25.01.18
  • 125× gelesen
Leute
Rabbiner Benjamin Kochan in der Neuen Synagoge Erfurt: Neben ihm steht die Menora. Der siebenarmige Leuchter ist eines der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums.
3 Bilder

Jüdisches Leben in Thüringen:
Zwischen Handy und Halacha - Moderne Familien mit uralten Gesetzen

Benjamin Kochan ist der Rabbiner der jüdischen Landesgemeinde in Thüringen. Seinen modernen Alltag lebt der 29-Jährige nach jahrtausendealten Gesetzen. Im Interview mit AA-Redakteur Michael Steinfeld spricht der Erfurter über Glauben, Gebote und seine Gemeinde. Christen leben mit den zehn Geboten. Sie mit 613 Mitzwot, also 248 Geboten und 365 Verboten. Ein Verbot für jeden Tag im Jahr. Das klingt viel. Die Halacha deckt alle Bereiche des Lebens ab, von morgens bis abends, ob finanziell...

  • Erfurt
  • 03.11.17
  • 411× gelesen
  •  1
Politik

Unsere Geschichte darf sich nicht wiederholen!

Deshalb eine Erinnerungsveranstaltung an die Schriftstellerin Ilse Weber in der Eckermann – Buchhaltung Weimar, wo Dr. Bock und Johannes Steinhöfel, aus Webers Büchern vorlasen und interessierte Zuhörer fanden. Ilse Weber (1903-1944), war eine tschechoslowakische deutschsprachige jüdische Schriftstellerin. Geboren in Vítkovice, später Industriegebiet Ostrava, wo sie bis zur Nazi-Besatzung lebte. Während sie noch geschafft hatte ihren älteren Sohn mit dem Winton-Zug nach Großbritannien zu...

  • Weimar
  • 05.02.17
  • 40× gelesen
Kultur
8 Bilder

Abschied - Trümmerfeld Viehauktionshalle in Weimar

Bedeutender Gedenk- und Kulturort Weimars in Schutt und Asche. Drei Jugendlichen gestanden die Brandstiftung. Die denkmalgeschützte Holzkonstruktion der riesigen Viehauktionshalle in Weimar ist nur noch Asche. Die einstige architektonische Kostbarkeit aus dem Jahr 1937 maß 35 x 70 Meter und überspannte stützenfrei ein im First 25 Meter hohes, steil aufsteigendes Satteldach, dass von einer innen freiliegenden Holzbinderkonstruktion getragen wurde. Ab 1942 diente die halle als Sammelstelle...

  • Erfurt
  • 28.04.15
  • 234× gelesen
  •  1
Leute
Jörg Kaps mit seinen Recherche-Unterlagen. Links das Foto aus glücklichen Tagen. Rechts die Deportationsliste ins Vernichtungslager. Foto: Andreas Abendroth
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Arnstadt aktuell: Jörg Kaps gibt steinernen Namen wieder Gesichter

Der Brückenbauer Hohe jüdische Auszeichnung für Arnstädter Jörg Kaps Von Andreas Abendroth Nachdenklich steht Jörg Kaps zwischen den Grabsteinen auf dem Arnstädter Friedhof. Ein besonderer, abgetrennter und doch öffentlich zugänglicher Bereich. Die Grab- und Gedenksteine ziert ein ganz besonderes Symbol. Der Davidstern. Das Symbol, mit dem das Volk Israel und das Judentum verbunden ist. „Und ein Symbol, welches von dem nationalsozialistischen Regime als eingeführtes Zwangskennzeichen...

  • Arnstadt
  • 16.03.15
  • 186× gelesen
Ratgeber
Die tragischste Geschichte hat der letzte Grabstein. Max Ledermann war über 70 Jahre alt, als er am 11. Mai 1942 lieber den Freitod wählte, um der Deportation ins Konzentrationslager zu entgehen.
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Mein Geheimtipp: Matthias Wenzel ist auf den Spuren jüdischen Lebens in Gotha – Der Friedhof überstand die NS-Dikatur

„Die tragischste Geschichte hat der letzte Grabstein.“ Die schlichte Tafel liegt ganz am Rand des jüdischen Friedhofs in Gotha, unscheinbar am Boden. Der Name des Toten ist fast nicht mehr zu erkennen. Matthias Wenzel, seit 20 Jahren Vorsitzender des Vereins für Stadtgeschichte, muss die Buchstaben erst von einer Moosschicht befreien. „Max Ledermann war Lederfabrikant in Gotha. Er hatte eine Firma, die bereits von seinem Großvater gegründet worden war.“ Ledermann war schon über 70 Jahre...

  • Gotha
  • 18.02.15
  • 673× gelesen
  •  3
Kultur
Das Deckblatt der neuen Broschüre: Zu sehen ist ein Foto von befreiten Häftlingen in der Boelcke-Kaserne, aufgenommen am 11. April 1945. Foto: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Neues Heft zur Geschichte der jüdischen Häftlinge im KZ Mittelbau-Dora veröffentlicht

Broschüre "Vernichtung und Arbeit. Jüdische Häftlinge im KZ Mittelbau-Dora" ab sofort erhältlich Zwischen Mai 1944 und März 1945 verschleppte die SS mehr als 6000 jüdische Häftlinge ins Konzentrationslager Mittelbau-Dora. Dort sollten sie Zwangsarbeit für den von den Nationalsozialisten propagierten "Endsieg" leisten. Zugleich betrieb die SS weiterhin ihr Programm der Ermordung der europäischen Juden. Zwangsarbeit und Vernichtung waren miteinander verzahnt. Zum 69. Jahrestag der Befreiung...

  • Nordhausen
  • 04.04.14
  • 263× gelesen
Leute

Spurensuche: Schicksal jüdischer Notare während der Zeit des Nationalsozialismus

Mehr als zwei Jahre lang haben sich der Historiker Heiko Ziemer und der angehende Jurist Sebastian C. Dewaldt mit dem NS-Unrecht und insbesondere dem Schicksal jüdischer Notare und Konsulenten im ehemaligen Oberlandesgerichtsbezirk Jena auseinandergesetzt. Auf ihrer Spurensuche haben sie zahlreiche Akten im Thüringer Hauptstaatsarchiv gesichtet und jüdische Friedhöfe besucht. In ihrer im vergangenen Jahr erschienen Publikation betrachten sie die Arisierungsbestrebungen der Nationalsozialisten,...

  • Sondershausen
  • 10.01.14
  • 175× gelesen
Vereine
Für Ruth Peter bleiben im heimischen Förthen (Landkreis Greiz) nur wenige Tage Zeit, den letzten Israel-Aufenthalt nachzubereiten und den kommenden vorzubereiten.

Türen und Herzen geöffnet. Familie Peter aus Förthen hilft Holocaust-Überlebenden und Bedürftigen in Israel

„Wir kommen wieder!“, so das eindeutige Fazit von Ruth und Jochen Peter nach ihrem ersten Israel-Urlaub 2008. Der nächste Aufenthalt sollte noch intensiver werden. Wie das funktionieren könnte, hat das Förthener Ehepaar nur wenige Monate später erfahren. Ein paar Dörfer weiter hat sich bei einer Kirchenveranstaltung der Verein der Sächsischen Israelfreunde vorgestellt. Da war unter anderem die Rede vom Handwerkerdienst. Deutsche Handwerker finden sich in kleinen Gruppen von acht, neun Leuten...

  • Gera
  • 19.12.13
  • 272× gelesen
  •  3
Politik

Das Schicksal der slowakischen Juden!

Der ehemalige Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald, der 81 jährige Naftali Fürst aus Israel, hat in einem öffentlichen Zeitzeugengespräch den Bürgerinnen den Bürgern und den Gästen von Weimar in bewegten Worten seine persönliche Erinnerungen von Verfolgung, Deportation und Lagerhaft in Sered, Auschwitz-Birkenau und Buchenwald geschildert. Seine Eltern so wie sein Bruder und er gehörten zu den wenigen slowakischen Juden, welche den Holocaust als Familie überlebt haben. Herr Fürst wurde...

  • Weimar
  • 15.04.13
  • 146× gelesen
Leute
„Putzaktion“ auf dem „Guten Ort“: Die 45 Gräber auf dem jüdischen Friedhof wurden hergerichtet und gesäubert.

Erinnerung wach halten - Christian Stützer: Nach dem Abriss der alten Synagoge ist eine Gedenkstätte in der Stubenstraße unerlässlich

Die CDU Heilbad Heiligenstadt wird sich auch in den kommenden Jahren für das jüdische Erbe in ihrer Heimatstadt einsetzen, und dies nicht nur bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, sondern auch des gesamten Eichsfeldkreises tun“ versichert der Stellvertretende Vorsitzende der CDU Heilbad Heiligenstadt, Christian Stützer. Er erinnert in diesem Zusammenhang dankbar an die seit 2007 erfolgreich begonnene Reihe „Gegen das Vergessen – Aktion Stolpersteine für Heilbad Heiligenstadt“, die auch in...

  • Heiligenstadt
  • 17.10.11
  • 583× gelesen
Politik
Das Bild zeigt einen der Stolpersteine. Die beschädigte Ecke des Steines rührt vom Synagogenabriss her.
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Synagogen-Stolperstein entwendet - CDU Heilbad Heiligenstadt bittet um Rückgabe des beschädigten Steines

Mit diesem Aufruf bittet die CDU Heilbad Heiligenstadt um Rückgabe des bei den Abrissarbeiten an der ehemaligen Heiligenstädter Synagoge in der Stubenstraße entwendeten Stolpersteins, so Christian Stützer stellvertretender Vorsitzender der CDU Heilbad Heiligenstadt. Nach dem Abriss des Synagogenbaus am 07.09.2011 wurde der dort unmittelbar vor der Eingangsstufe verlegte Stolperstein im Zeitraum zwischen dem 12. September (18.00 Uhr) und 14. September (15.00 Uhr) entwendet. Der etwa...

  • Heiligenstadt
  • 11.10.11
  • 586× gelesen