Nur eine Frage

Beiträge zum Thema Nur eine Frage

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Spatzen schimpfen schon von klein auf, sagt man. Dabei ist der Rohrspatz ein Trivialname der Rohrammer. Diese singt oft sehr ausdauernd und gut hörbar im Schilf von einer Singwarte aus. Der Gesang klingt etwas unmelodisch und rau.
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Nur eine Frage: Wann ­schimpfen Sie wie ein ­Rohrspatz, Frau Dr. Glesner?

- Die Antwort kommt von Dr. Julia Glesner, Sprecherin der Klassik-Stiftung Weimar - Schon Dichter Christoph Martin Wieland kannte die Redensart. - Knarrender Ton, dumpfer und gröber als das Knarren der Nachtigall. Wie ein Rohrspatz schimpfe ich, wenn mich etwas so ge­ärgert hat, dass ich dem nur noch in einem lauten ­Schimpfen oder einem lärmenden Wortschwall Ausdruck geben kann. Namensgebend für diese Redensart ist der Rohrspatz, auch Rohrammer genannt, der unserem Haussperling...

  • Weimar
  • 07.08.15
  • 976× gelesen
  •  1
Ratgeber
Warum wünscht man nur Niesenden Gesundheit? Oder ist das eigentlich auch nicht mehr angebracht?
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Nur eine Frage: Warum wünscht man nur ­Niesenden ­Gesundheit?

Die Antwort kennt Personalberaterin Michaela Wucholt-Steigmann, Erfurter Personaltrainerin und Inhaberin von „Telemedia ­Unternehmenskommunikation“. Zu dem Ursprung, einem Niesenden Gesundheit zu wünschen, gibt es verschiedene Theorien. Einig sind sich aber fast alle, dass dieser Brauch aus der Zeit stammt, als die Pest wütete. Und diese todbringende Krankheit begann dem Glauben nach immer mit einem Niesen. Man wünschte seinem Gegenüber also Gesundheit, dachte aber insgeheim „Hoffent­lich...

  • Erfurt
  • 17.07.15
  • 688× gelesen
Ratgeber
Die Vögel stört der Strom unter ihren Füßen nicht.
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Nur eine Frage: Warum können Vögel auf Stromleitungen sitzen?

Es antwortet Martin Schreiber, Sprecher Thüringer Energie, Erfurt AG: Vögel machen gerne einmal ein Päuschen auf einer Hochspannungsleitung. Doch egal, wie viel Volt unter ihren Füßen ist, es scheint sie nicht im Geringsten zu stören - durch ihren Körper fließt kein Strom. Das ist ein gut sichtbarer Beweis für die Wirksamkeit von physikalischen Gesetzen. Die elektrische Spannung ist von der physikalischen Definition her der Potenzialunterschied zweier Pole. Bei Gleichstrom kann eine...

  • Saalfeld
  • 01.07.15
  • 586× gelesen
  •  1
Ratgeber
Peter Treuter aus Alperstedt zwischen Erfurt und Sömmerda ist in Thüringer Einkaufscentren und auf Märkten als „Gewürzpeter“ unterwegs.
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Nur eine Frage: Wo wächst eigentlich der Pfeffer, Herr Treuter?

Der "Gewürzpeter" aus Alperstedt - Peter Treuter - kennt die Antwort: Es kommt vor, dass man jemanden dahin wünscht, wo der Pfeffer wächst. Kaum einer denkt aber darüber nach, wo das ist. Auf jeden Fall ganz weit weg! Mich kennen die Thüringer als 'Gewürzpeter', und als dieser habe ich auch einiges an Pfeffer in meiner Auswahl Dieser Pfeffer hat in der Tat einen weiten Weg zurückgelegt. Er wird in Indien, Vietnam und Indonesien angebaut. Dort gedeiht er am besten, Pfeffer braucht ein...

  • Erfurt
  • 20.06.15
  • 923× gelesen
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Neue Nachbarn werden gerne mit Brot und Salz zum Einzug begrüßt. Warum ist das so?
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Nur eine Frage: Warum ­verschenkt man zum ­Einzug Brot und Salz?

Die Antwort auf diese Frage kennt Stefan Lobenstein, Präsident des Thüringer ­Handwerktags und der Handwerkskammer Erfurt. Es ist ein guter Brauch, willkommenen Gästen, Menschen beim Einzug in eine Wohnung oder bei der Hochzeit Brot und Salz zu schenken. Warum wohl? Brot ist das Grundnahrungsmittel schlechthin. Im Vaterunser heißt es: „Unser tägliches Brot gib uns ­heute.“ In Kriegszeiten ist Brot das Überlebensmittel. Brot ist die Metapher für das Lebensnotwendige. Eine alte...

  • Erfurt
  • 12.06.15
  • 808× gelesen
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Milch im Kaffee.
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Nur eine Frage: Warum kühlt Kaffee ohne Milch schneller ab, Herr Zylka?

Herr X. trinkt seinen Kaffee gerne mit viel Milch. Die Milch hat bereits Raumtemperatur und ihre Menge ist gleich der des Kaffees. Gerade will er die Milch zum Kaffee hinzugeben, da wird er zum Chef gerufen. Was sollte Herr X. jetzt machen, um den Kaffee nach dem Gespräch möglichst heiß trinken zu können: die Milch jetzt oder erst später hinzugeben? Physikalisch betrachtet, findet man zwei Mechanismen, nach denen die Temperatur von Flüssigkeiten absinkt. Zum einen kühlt der heiße Kaffee...

  • Erfurt
  • 05.06.15
  • 3.659× gelesen
  •  1
Ratgeber
Der Warentrenner ist täglich im Einsatz und trägt so viele
Bezeichnungen.
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Nur eine Frage: Wie heißt das Ding auf dem Kassenband, Herr Heyer?

Das Ding nennt man Warentrenner, auch wenn es in unserem Bestellkatalog unter ‚Trennstab‘ steht. Das stabähn­liche Kunststoffgebilde wird dazu benutzt, um auf dem Förderband der Kasse liegende Waren verschiedener Kunden voneinander zu trennen.  Es gibt verschiedene Formen. Am gebräuch­lichsten sind gerade Prismen. Diese werden in der Schweiz auch als Kassentoblerone bezeichnet. Spaß verbreitet die ostfriesiche Variante „Miendientje“ – zwischen „meins“ und „deins“. Bei uns sind mehrere...

  • Erfurt
  • 29.05.15
  • 1.284× gelesen
  •  4
Ratgeber
Dem Specht bleiben Kopfschmerzen von Herumhämmern erspart.
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Nur eine Frage: Warum bekommt ein Specht keine Kopfschmerzen?

Die Antwort kommt von Tino Sauer. Er ist Ornithologe und der Schwalbenbeauftragte des Naturschutzbundes (NABU) Thüringen. "Spechte hämmern am Tag mehrere tausend Mal auf einen Baumstamm. Wenn wir Menschen dies machen würden, bekämen wir ganz schön Kopfschmerzen oder sogar eine Gehirnerschütterung. Dem Specht bleibt dieses Leid erspart. Sein Gehirn liegt nicht direkt hinter dem Schnabel, sondern oberhalb. Die Wucht des Schlages trifft das Gehirn nicht. Darüber hinaus verfügen die Vögel...

  • Erfurt
  • 22.05.15
  • 185× gelesen
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Bernd Herzog arbeitet im Jenaer Standesamt.
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Nur eine Frage: Darf Frau Franz ihren Sohn Franz nennen?

Die Antwort weiß Bernd Herzog. Er arbeitet seit 15 Jahren Sachbearbeiter im Standesamt Jena. 2014 hat er hier 1667 Geburten beurkundet. Grundsätzlich ist eine solche Kombination möglich. Schließlich können Eltern frei über den Vornamen ihrer Kinder entscheiden. Das ist absolutes Elternrecht. Bei Franz Franz müsste man als Standesamtsmitarbeiter doch noch einem fragen, ob sie sich der Tragweite bewusst sind und alle möglichen Folgen beachtet haben. Eltern sollten darauf achten, dass sie ihr...

  • Jena
  • 20.05.15
  • 288× gelesen
  •  2
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Ein Golfball hat zwischen 350 bis 400 Dellen, sogenannte Dimpels.
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Nur eine Frage: Warum hat ein ­Golfball Dellen?

Die Antwort kennt Katrin Schwarz. Sie ist Clubmanagerin des „Drei Gleichen Golf“ vom Thüringer Golfclub „Drei ­Gleichen“ Mühlberg e.V. “ "Einfach damit er weiter fliegt. Die ersten Golfbälle waren tatsächlich ganz glatt und flogen natürlich auch, wenn man ordentlich darauf schlug. Aber eher durch Zufall entdeckten die Golfspieler, dass Bälle mit Kerben weiter flogen und so wurde dann der Ball immer weiterentwickelt. Ein Ball durchschneidet beim Fliegen sozusagen die Luft. Dabei entstehen...

  • Gotha
  • 08.05.15
  • 322× gelesen
  •  4
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Der Nadelholzhäubling ist ebenso giftig wie der Knollenblätterpilz.
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Nur eine Frage: Welcher Pilz ist in Thüringer Wäldern der Giftigste?

Es antwortet Gunter Jacob, Pilzsachverständiger aus Langewiesen. Fragt man nach einem giftigen Pilz, wird oft der Rote Fliegenpilz genannt. Dieser ist allerdings im Vergleich mit den drei tödlich giftigen, dem Grünen, dem Weißen und dem Spitzhütigen Knollenblätterpilz, nur wenig giftig. Glücklicherweise kommen diese Knollenblätterpilzarten selten in unseren Thüringer Wäldern vor. Am häufigsten ist noch der Grüne Knollenblätterpilz, in Laubwäldern unter Buchen, Eichen oder Birken, zu...

  • Saalfeld
  • 07.05.15
  • 327× gelesen
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Franziska Ihle

Nur eine Frage?
Warum bestrahlen Sie Trinkwasser mit UV-Licht?

Die Antwort weiß Franziska Ihle. Sie ist Ingenieurin für Trinkwasser und arbeitet als technische Mitarbeiterin bei den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck. Durch die UV-Bestrahlung wird das Trinkwasser desinfiziert, d.h. möglicherweise vorhandene schädliche Keime abgetötet. Gänzlich keimfrei wird Trinkwasser wie andere Lebensmittel deswegen nicht. Die Methode gibt es in der öffentlichen Trinkwasserversorgung bereits seit rund zehn Jahren. Sie ist aber noch nicht so weit verbreitet. Zuerst...

  • Jena
  • 30.04.15
  • 287× gelesen
Ratgeber
Poetisch - aber auch erlaubt? Das richtet sich nach der jeweiligen Friedhofssatzung.

Nur eine Frage: Darf auf meinem Grabstein stehen, was ich möchte?

Die Antwort kommt von Sebastian Müller, dem Pressesprecher von Bestattungen.de, ein Vergleichsportal von Bestattungsdienstleistungen in Deutschland. Dem Wunsch eines Verstorbenen oder Angehörigen nach einer individuellen und gegebenenfalls ungewöhnlichen Inschrift auf einem Grabstein steht in der Regel nichts im Wege. Was erlaubt ist und was nicht, wird durch die Friedhofsatzung der Stadt geregelt. In Erfurt zum Beispiel behält sich die Friedhofsverwaltung das Recht vor, Grabsteine und...

  • Erfurt
  • 23.04.15
  • 910× gelesen
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Menschen trinken in der Sonne, weil sie gerade dann durstig sind. Warum aber dürfen Pflanzen angeblich nicht bei Sonnenschein gegossen werden?
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Nur eine Frage: Verbrennen Pflanzen wirklich, wenn sie in der Mittagssonne gegossen werden?

Mythos oder Gärtnerweisheit? Die Antwort kennt Samen- und Pflanzenkaufmann Lars Chrestensen. N.L. Chrestensen betreibt in Erfurt das nach eigener Aussage älteste Fleurop-Geschäft Deutschlands. Die Frage kann ich pauschal nicht mit ja oder nein beantworten. Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche an ihren Wasserhaushalt. Prinzipiell kann ein Tropfen wie ein Brennglas wirken, da seine Form der einer konvexen Linse, also Lupe, ähnelt. Ob er ein Blatt verbrennen kann, hängt von der Art...

  • Erfurt
  • 17.04.15
  • 1.606× gelesen
  •  1
Ratgeber
Eine mittelalterliche Rüstung, die aus ziemlich vielen schweren Teilen bestand, konnte man weder allein an- noch ausziehen.
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Nur eine Frage: Wie gingen die Ritter in Rüstungen aufs Klo, Frau Engemann?

Franziska Engemann ist Expertin für das Mittelalter im Museum Burg Posterstein im Altenburger Land. Sie beantwortet die Frage: Wie gingen die Ritter in Rüstungen aufs Klo? Der mit einer eisernen Rüstung gepanzerte Ritter - das Symbol für Burgen und das Mittelalter überhaupt. Eine mittelalterliche Rüstung, die aus ziemlich vielen schweren Teilen bestand, konnte man weder allein an- noch ausziehen. Die Prozedur dauerte grob geschätzt eine Stunde. Ob sie vorher noch ein "Geschäft" zu...

  • Erfurt
  • 02.04.15
  • 2.537× gelesen
  •  1
Ratgeber
Unter Gullideckeln sind wahre Kunstwerke - ist dies ein Grund für ihre runde Form?
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Nur eine Frage: Warum sind Gullideckel rund, Herr Mlejnek?

Die Antwort kennt Ingo Mlejnek, Leiter des Referats 434 "Straßen- und Brückenbau" im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Gullideckel ist die landläufige Bezeichnung für Schachtabdeckungen in unseren Straßen. Die Schächte sind begehbar und zum Teil mehrere Meter tief. Durch die Schächte können die Entwässerungskanäle für Schmutz- und Regenwasser erreicht werden. Schächte im Straßenbau, im Bergwerk oder bei Brunnen werden bevorzugt rund ausgeführt, weil der...

  • Erfurt
  • 13.03.15
  • 788× gelesen
  •  1
Ratgeber
Kennen Sie das von der Rolltreppe? Die Hand "rollt" scheinbar schneller als die Füße, die Arme werden etwas nach vorne gezogen.
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Nur eine Frage: Warum fährt die Hand auf der Rolltreppe schneller?

Die Antwort kennt Roland Grunenberg. Er arbeitet als Entwickler technische Trainings bei der Kone GmbH, einem der größten Aufzugsanlagen- und Fahrtreppenproduzenten. Wer auf einer Rolltreppe steht und sich festhält, muss oft immer wieder nachgreifen. Die Hand "rollt" scheinbar schneller als die Füße, die Arme werden etwas nach vorne gezogen. Idealerweise sollten das Stufenband und der Handlauf einer Rolltreppe absolut synchron laufen. Es ist jedoch immer wieder zu beobachten, dass die...

  • Erfurt
  • 06.03.15
  • 474× gelesen
  •  4
Ratgeber
Meine Heckenschere
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Nur eine Frage... Müssen Hecken jetzt im Sommer wuchern? Der Amtsschimmel wiehert!

Hecken müssen im Sommer nicht wuchern - Form- und Pflegeschnitte sind erlaubt, sagt Elke Lüth von der Unteren Naturschutzbehörde Weimar Strenge Auflagen Die Auflagen für den Naturschutz sind streng und Gärtner fragen: Müssen Hecken den ganzen Sommer über wuchern? - "Nein", sagt Elke Lüth von der Unteren Naturschutzbehörde Weimar. "Aber mit der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes von 2010 gab es umfassende Änderungen des Artenschutzes." Vogelschutz hat Vorrang So wurde aufgrund...

  • Erfurt
  • 27.02.15
  • 1.024× gelesen
Ratgeber
Glück oder Pech liegen ganz eng beeinander.
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Nur eine Frage: Welche Lottozahl wurde am häufigsten für die sechs Richtigen gezogen?

Es antwortet Jörg Schwäblein, Geschäftsführer Lotto Thüringen. Die Gewinnzahlen für LOTTO 6aus49 wurden erstmals am 9. Oktober 1955 im Hamburger „Hotel Mau“ am Holstenwall gezogen. Die erste Zahl in der nunmehr 60jährigen Geschichte des beliebtesten Glücksspiels der Deutschen war die 13. Wer aber nun glaubt, diese Zahl, je nach Betrachtungsweise mit Glück oder Unglück besetzt, hätte seitdem das Rennen gemacht, der irrt gewaltig. Denn trotz des furiosen Starts in der ersten Lottoziehung ist...

  • Arnstadt
  • 23.02.15
  • 253× gelesen
  •  1
Ratgeber
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Nur eine Frage: Warum haben Gartenzwerge eine rote Mütze, Herr Griebel?

Mit einer roten Mütze und einem grauen Bart kam der Gartenzwerg, der damals noch Gnom genannt wurde, 1874 in Gräfenroda zur Welt. Er wurde aus Ton gefertigt und war eigentlich eine Nachbildung der Bergmänner aus Vorzeiten. Diese trugen eine Zipfelmütze aus Leder mit roter Farbe. Das war eine Vorstufe des heutigen Bergbauhelmes. Sie bedeckte nicht nur den Kopf, sondern schützte auch den Hals und die Schultern. Die Mützenspitze war teilweise geknickt, da durch das Eintreten in den Stollen die...

  • Ilmenau
  • 05.02.15
  • 599× gelesen
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Ist Käse im Leberkäse?
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Nur eine Frage: Wird Leberkäse aus Leber und Käse gemacht, Herr Holst?

Der Name "Leberkäse" hat seinem Ursprung nach weder etwas mit Leber noch mit Käse zu tun. Kas oder Käs ist der bayerische Name für eine kompakte, essbare Masse. Etwas schwieriger gestaltet sich die Antwort beim Wortteil "Leber". Am plausibelsten erscheint die Variante, wonach die Bezeichnung auf das Wort Laib zurückgeht. Denn der nicht aufgeschnittene Leberkäs hat Ähnlichkeit mit der Form eines Brot-Laibs. Aus dem Laib-Kas, im bayerischen etwa wie "Loabi-Kas" ausgesprochen, wurde mit der...

  • Erfurt
  • 03.02.15
  • 540× gelesen
  •  1
Ratgeber
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Nur eine Frage: Dürfen Medikamente in den Hausmüll?

Es antwortet Danny Neidel, Apotheker bei der Landesapothekenkammer Thüringen. Die Entsorgung von Altarzneimitteln über den Hausmüll ist die zweitbeste von drei denkbaren Varianten. Arzneimittelabfälle gehören im Privathaushalt zum Siedlungsabfall und dürfen daher über die Restmülltonne entsorgt werden. Das ist in jedem Fall besser als die gefährliche Entsorgung über die Toilette. Dabei gelangen die Arzneimittelreste ins Grundwasser und sind bereits in einigen Gewässern in messbaren...

  • Arnstadt
  • 27.01.15
  • 209× gelesen
Ratgeber
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Nur eine Frage: Seit wann essen wir mit der Gabel?

Es antwortet Kathrin Stern, Museumspädagogin im Thüringer Landesmuseum Heidecksburg in Rudolstadt. Sie kennt sich mit den herrschaftlichen Tafelsitten aus. Erst ab dem 16. Jahrhundert hatte jede Person an einer herrschaftlichen Tafel auch eine eigene Gabel beim Gedeck liegen. Zuvor wurde nur mit einem Messer und den fünf Fingern der rechten Hand gegessen. Über die Einführung der Gabel am französischen Königshof gibt es unterschiedliche Angaben in den historischen Quellen. Bereits Katharina...

  • Saalfeld
  • 26.01.15
  • 182× gelesen
Ratgeber
Der Milchstern in seiner schönsten Blütenpracht.
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Nur eine Frage: Welche Blume hält im Strauß am längsten?

Es antwortet Matthias Olinski, Diplom-Gartenbauingenieur und Abeilungsleiter für Parkentwicklung und -Pflege im ega-Park Erfurt. Sämtliche gärtnerischen Dinge liegen hier in seinem Verantwortungsbereich. Es gibt tatsächlich eine Blume, die scherzhaft „Floristentod“ genannt wird. Dabei handelt es ich um den Milchstern (Ornithogalum) – eine sehr beliebte Schnittblume. In der Vase ist diese Blume zwei bis drei Wochen haltbar und verliert dabei ihre Blütenpracht nur sehr langsam. Sie besitzt...

  • Saalfeld
  • 26.01.15
  • 303× gelesen
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