Alles zum Thema Sterben

Beiträge zum Thema Sterben

Kultur
„Das große Finale" - Le Grand Final - thematisiert
den letzten großen Schritt  - den Übergang vom Leben in den Tod.

Junges Theater zum Thema: Übergang vom Leben in den Tod
„Das große Finale" - Le Grand Final

Am 25. Januar um 19 Uhr feiert das Stellwerk junge Theater im Hauptbahnhof Weimar mit "Das große Finale" Premiere. "Das große Finale" - Le Grand Final - thematisiert den letzten großen Schritt: Den Übergang vom Leben in den Tod. Jedes Jahr sterben etwa 860 000 Menschen in Deutschland. Etwa 25 bis 30 Prozent der Sterbenden scheiden dabei zuhause aus dem Leben. Für die meisten - immerhin 43 Prozent - ist das Krankenhaus die letzte Station. Wenn man sich statistisch mit dem Tod...

  • Weimar
  • 25.01.19
  • 18× gelesen
Kultur
Auch immer mehr jüngere Menschen beginnen, sich für die ehrenamtliche Hospizarbeit zu interessieren.

Auch junge Menschen sind in der ehrenamtlichen Hospizarbeit aktiv
„Das Alter spielt hier keine Rolle“

Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Ehrenamtliches Engagement hat die Hospizarbeit vor mehr als 30 Jahren überhaupt erst auf den Weg gebracht – und auch heute ist das freiwillige Engagement eine wichtige Säule bei der Unterstützung schwerkranker und sterbender Menschen. „Ehrenamtlich Tätige schenken sterbenden Menschen und ihren Familien Zeit, Einfühlung und Offenheit“, sagt Ilka Jope, Geschäftsführerin des Thüringer Hospiz- und Palliativverbandes (THPV e.V.). „Es ist...

  • 03.12.18
  • 4× gelesen
Ratgeber
Der Welthospiztag 2018 findet am 13. Oktober unter dem Motto „Weil du wichtig bist!“ statt.

Kalenderblatt 13. Oktober 2018
Der Welthospiztag

Schon gewusst, dass... heute der Welthospiztag ist? Morgen folgt dann der Deutsche Hospiztag.  Im Dezember 2015 ist das sogenannte Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) in Deutschland in Kraft getreten. Es soll die Versorgung von schwer kranken und sterbenden Menschen verbessern und den Ausbau der Hospiz- und Palliativangebote fördern. Der Thüringer Hospiz- und Palliativverbandes (THPV) ist der Dachverband für die Hospiz- und Palliativarbeit im Freistaat. Er hat derzeit 47 Mitglieder,...

  • Erfurt
  • 13.10.18
  • 36× gelesen
Vereine

Der letzte Weg nach Hause
Noch einmal in die eigene Wohnung

Der letzte Weg nach Hause, so lautet die Überschrift zu unserer heutigen Wunscherfüllung. Ein kleiner Herzenswunsch, werden viele sagen, aber für unsere Klientin Frau V. aus Erfurt hat dieser Wunsch eine sehr große Bedeutung. Frau V . ist 64 Jahre alt und hat Bauchspeicheldrüsenkrebs im finalen Stadium. Sie wollte noch einmal in Ihre so liebevoll eingerichtete Wohnung, wo all die Erinnerungen an Ihr vergangenes Leben liegen und stehen. Noch einmal im eigenen Bett liegen, noch einmal die gesamt...

  • Gotha
  • 13.06.18
  • 297× gelesen
Vereine
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Ein besonderer Herzenswunsch
Noch einmal über den Wolken schweben

Rundflug über Thüringen Ein letztes Mal hieß es am heutigen Tag „Ich heb ab“, für Frau W. (57) Jahre aus Erfurt und Ihren geliebten Mann. 2016 bei einer Routine Darmspielung erhielt Frau W. die schockierende Nachricht bösartiger Darmkrebs. Nach unzähligen Chemotherapien unter dem sich ein weiterer aggressiver Tumor gebildet hat, konnten die Ärzte den Gesundheitszustand von Frau W. nicht verbessern. Frau W. befindet sich im finalen Sterbeprozess und da Sie früher viel geflogen ist wollte Sie...

  • Gotha
  • 04.06.18
  • 163× gelesen
Vereine
9 Bilder

Noch einmal Ostsee Sand spüren
Ein letzter Herzenswunsch ging in Erfüllung

Noch einmal den Ostsee Sand spüren hieß es in den vergangenen Tagen für unseren Klienten Herrn Z. aus Wechmar. Gemeinsam mit seiner geliebten Ehefrau ging es für beide am Donnerstag auf die letzte Reise an die Ostsee, in das schöne Ostseebad Göhren. 45 Jahre sind die beiden mittlerweile verheiratet, haben viel gearbeitet, Ihre gemeinsamen Kinder groß gezogen, sich ein gemeinsames Leben aufgebaut. Nach einem arbeitsreichen Leben haben sich beide auf eine schöne, gemeinsame Zeit in Ihrem...

  • Gotha
  • 27.05.18
  • 344× gelesen
Ratgeber
Einmal in der Woche macht sich Andreas Bochenek als Sterbebegleiter auf den Weg in ein Weimarer Hospiz. „Für danach nehme ich mir nichts mehr vor. So habe ich keine Eile, kann Zeit schenken, so viel wie gebaucht wird.“
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Andreas Bochenek engagiert sich als Sterbebegleiter in Weimar
Nähe geben, wenn das Leben schwindet

„Ich hatte häre Vorstellungen vom würdevollen Hinübergleiten in den Tod“, blickt Andreas Bochenek zurück. Das war vor sieben Jahren. Damals begann er seine ehrenamtliche Arbeit als Sterbebegleiter für die Johanniter Unfallhilfe. Derzeit arbeitet er in einem stationären Hospiz. Einmal die Woche ist er dort zu Gast. Fragen zur Vergänglichkeit des Lebens haben ihn schon viel früher interessiert. Auf der Suche nach Antworten arbeitete der Weimarer in einem Bestattungshaus und auf dem Friedhof....

  • Weimar
  • 24.11.17
  • 146× gelesen
  •  1
Leute
Wenn Geschwister viel zu früh sterben, bleibt nur die Erinnerung. Viele Betroffene verdrängen den Schmerz, sodass der Verstorbene sogar in Vergessenheit gerät. Besser sei es, in einer Beziehung zum Verstorbenen zu bleiben, aber in einer anderen Form. Weiterhin mit dem Gefühl von Liebe und Zuneigung, aber in einer inneren Beziehung.
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Selbsthilfegruppen sind ein Gewinn für Trauernde
Verbunden im Schmerz

Jemand ist gestorben. Viel zu früh. Irgendwie kommt der Tod immer zu früh. Was soll ich jetzt nur sagen? Jedes Wort fühlt sich falsch an, ehe es ausgesprochen ist. Ich möchte Trost spenden und doch schweige ich vorsichtshalber. Und weil die Stille schnell unerträglich wird, weiche ich dem Trauernden lieber aus. Marcus Sternberg kennt diesen überwältigenden Impuls. „Dieses Verhalten ist verständlich, aber nicht hilfreich.“ Der Thüringer Trauerexperte hat in der Selbsthilfegruppe für verwaiste...

  • Erfurt
  • 24.11.17
  • 206× gelesen
Leute
Nachgestellte Szene: Juliane Tetzel ist bei der Arbeit mit Handschuhen, Ganzkörperanzug und Maske geschützt vor Blut & Co.
4 Bilder

Vom Tod keine Spur mehr: Die Thüringer Tatortreinigerin Juliane Tetzel wird vor allem dann gerufen, wenn einsame Menschen unbemerkt sterben

Wenn das Leben endet, beginnt für Juliane Tetzel die Arbeit. Die 29-Jährige ist Tatortreinigerin. Wer dabei an Mord und Totschlag denkt, ist allerdings auf der falschen Fährte. Meist sind es Suizide oder Unfälle, die ihren Einsatz notwendig machen. Denn der Tod hinterlässt seine Spuren. Ein-, zweimal im Monat ist Juliane Tetzel als Putzfrau fürs Grobe im Einsatz. „Wir sind in ganz Thüringen unterwegs, meistens aber im Umkreis von Erfurt.“ Die Quereinsteigerin kam vor fünf Jahren als...

  • Erfurt
  • 10.03.17
  • 242× gelesen
  •  1
Politik
3 Bilder

Datenschützer nehmen den Tod von Bürgern billigend in Kauf

Deutschland | Überall Stellen Sie sich bitte vor, sie werden in einen Unfall verwickelt und schwer bzw. lebensbedrohlich verletzt. Nichts funktioniert mehr so richtig, Sie können auch keinen klaren Gedanken mehr fassen aber der Selbsterhaltungstrieb funktioniert noch halbwegs und sie denken "ich brauche Blut". Was aber keiner weiß, Sie haben eine seltene Blutgruppe, da ist das Blut für eine Transfusion in der Regel nicht so schnell aufzutreiben. Vor Ort der Rettungswagen ist...

  • Gera
  • 18.06.16
  • 271× gelesen
  •  4
Ratgeber
Tochter Simone Schilling hat sich ganz bewusst dafür entschieden, ihren schwerkranken Vater zu sich nach Hause zu holen, sie und ihr Lebensgefährte kümmern sich rührend um den alten Herrn. Hier, so weiß sie, ist er am besten aufgehoben.
7 Bilder

Gemeinsam auf dem letzten Weg - Peter Kampf ist schwerstkrank und nicht allein

Vor einem Jahr war die Welt noch in Ordnung. Dann, Anfang Dezember, ging alles schnell, immer bergab: Vom anfänglichen „Du siehst aber gar nicht gut aus“ über den rapiden Verlust von 30 Kilogramm Körpergewicht bis hin zur Feststellung des Tumors in der Bauchspeicheldrüse. „Ja, als Mann geht man eben weniger zum Arzt“, erinnert sich Peter Kampf an die Jahre vermeintlicher Gesundheit. Kräftezehrende Operationen, Chemotherapie, Gelbsucht machen dem Schwerstkranken das Leben schwer. So schwer,...

  • Erfurt
  • 19.12.14
  • 926× gelesen
  •  2
Ratgeber
Amphibienzaunaufbau bei Lossnitz

Amphibien unterwegs

Wie jedes Jahr wieder begeben sich im zeitigen Frühjahr die Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Die warmen Temperaturen sowie der erste, wenn auch geringe Regen, haben die Erdkröten, Grasfrösche und Molche angeregt, ihre traditionellen Gewässer aufzusuchen. Dabei legen sie zum Teil große Strecken durch Wälder, über die Äcker oder Grünflächen zurück. Oft müssen sie dann kurz vor ihrem Ziel noch eine Strasse überqueren Um die Verluste zu reduzieren, wurden durch den NAU...

  • Weimar
  • 21.03.14
  • 133× gelesen
Leute

Worte zum Sonntag: "Sehnsucht nach mehr"

Mit diesem Sonntag klingt das Kirchenjahr aus. Manche Kalender vermerken ihn als Totensonntag. Andere nennen ihn Ewigkeitssonntag. Mit dem Blick auf das Leben und die Bibel ist beides zutreffend. In unseren Breiten mit dem auffälligen Wechsel der Jahreszeiten steht dieser Sonntag an der Schwelle vom Herbst zum Winter. Die letzten Blätter fallen. Nebel und Nässe überziehen das Land und die Seele. Es ist frostig. Todesahnung. Selbst wenn die Sonne lacht und letzte Blumen blühen, der Tag drückt...

  • Erfurt
  • 22.11.13
  • 92× gelesen
Vereine
Die Vorstände des Vereins „Leben heißt auch sterben“ Holger Schmiedehausen, Claudia Koppe und Michael Wenger (v. re.)  sowie Dipl.-Psychologin Christine Schleussner und Prof. Dr. Winfried Meißner von der Palliativstation des Uni-Klinikums.   Foto: Hausdörfer

Leben heißt auch sterben - neuer Verein unterstützt Palliativstation der Uni Jena

JENA. "Wie viele Geburtenratgeber gibt es - und wie viele Sterberatgeber?", fragt Prof. Winfried Meißner, Chefarzt in der Palliativstation des Jenaer Universitätsklinikums. Das Thema Sterben ist in unserer Gesellschaft oft mit Tabus belegt, man schreibt oder spricht nicht gerne über das für die Betroffenen und auch für die Angehörigen so einschneidende Ereignis. Die Mitglieder des erst vor kurzem in Jena gegründeten Vereins "Leben heißt auch sterben" kennen die Problematik aus eigenem...

  • Jena
  • 11.07.13
  • 440× gelesen
Amtssprache

Johanniter bieten Kurs „Sterbende begleiten lernen“ an

Seit 2004 gibt es bei den Johannitern in Weimar den Ambulanten Besuchs- und Hospizdienst (ABHD). Im vergangenen Jahr haben die 21 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Weimar und dem Weimarer Land mehr als 60 Sterbende sowie deren Angehörige und Freunde begleitet und damit den Grundgedanken der Hospizbewegung umgesetzt, schwerkranken und sterbenden Menschen ein würdiges und weitgehend beschwerdefreies Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Am 4.März beginnt ein Kurs für neue...

  • Weimar
  • 04.02.13
  • 159× gelesen
Leute
von links: Romanus Kasperl, Sonja Gröbe und Rita Hässelbarth
2 Bilder

Niemand sollte allein sterben

Ambulanter Hospizdienst in Eisenberg begleitet sterbende Menschen und ihre Angehörigen „Auch Sterben ist Leben – Leben vor dem Tod.“ Dieser Leitgedanke steht geschrieben in einer Broschüre des Ambulanten Hospizdienstes aus Eisenberg in Trägerschaft des Diakoniezentrums Bethesda. Seit 2002 unterstützen ehrenamtliche Mitarbeiter schwerstkranke Menschen aus der Umgebung um Eisenberg, Hermsdorf, Bürgel und Schkölen. Ihr Anliegen ist es, sterbenden Personen beizustehen und es ihnen...

  • Hermsdorf
  • 15.08.12
  • 387× gelesen
  •  4
Kultur

Aufruf zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Hospizbereich:

Alljährlich im Frühjahr lädt die Koordinatorin für Hospizarbeit beim Malteser Hilfsdienst, Britta Kordon, interessierte Frauen und Männer ein, sich im Rahmen eines Kurses als SterbebegleiterIn ausbilden zu lassen. Auch in diesem Jahr soll im April wieder ein solcher Kurs beginnen. Aufruf zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Hospizbereich: „Leben begleiten bis zuletzt“, das kann man lernen und dabei selbst entdecken, wie wichtig es eigentlich für jeden Einzelnen von uns ist, sich auch mit Tod,...

  • Erfurt
  • 10.03.11
  • 678× gelesen
Politik

Palliativkonzept: DRK Pflegeheime

14 DRK- Pflegeheime bekommen in Pößneck die Palliativkompetenz bestätigt Die Kompetenz in der Betreuung und Begleitung Sterbender wird DRK-Pflegeheimen heute in Pößneck bestätigt. „Wir wollen Menschen am Ende ihres Leben Hilfe und ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität geben“, so Heidemarie Kalthoff vom DRK- Landesverband. „Das erfordert besondere Kenntnisse zum Beispiel in der Schmerztherapie, die Fähigkeit zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer und auch Freude in das Leben der...

  • Erfurt
  • 21.02.11
  • 1.046× gelesen