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Weimar trauert um Walter Schilling

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Mit tiefer Betroffenheit hat die Stadt Weimar von Walter Schillings Tod erfahren.
Oberbürgermeister Stefan Wolf sprach der Familie in einem Kondolenzschreiben sein herzliches Beileid aus. „Ein tief empfundenes christliches Menschenbild zeichnete Walter Schilling aus“, so der Oberbürgermeister, „mit Walter Schillings Tod erfahren die Menschen seiner Umgebung, seine Familie, seine Freunde, aber auch die Stadt Weimar einen großen Verlust.“

Walter Schilling war 1995 der erste Menschenrechtspreisträger der Stadt Weimar. In der damaligen Begründung hieß es: „Walter Schilling ist innerhalb der Oppositionsbewegung der ehemaligen DDR eine der Persönlichkeiten, die sich furchtlos für die Menschenrechte engagiert haben. … Pfarrer Schilling ist für viele Menschen zum Inbegriff für Ermutigung und Hilfe für politisch in Not geratene, misshandelte und gedemütigte Menschen geworden.“
„Walter Schilling hat seit der Wende einen hochgeschätzten Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit geleistet. Sein Name steht in dieser Hinsicht für Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit, aber auch für Versöhnung“, so der Oberbürgermeister.

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