Friedliches Volksfest - mit einer Ausnahme
360 000 Besucher auf Weimarer Zwiebelmarkt

Besucher des 365. Weimarer Zwiebelmarktes gehen die Schillerstraße entlang. Nicht immer und überall war es so friedlich.
  • Besucher des 365. Weimarer Zwiebelmarktes gehen die Schillerstraße entlang. Nicht immer und überall war es so friedlich.
  • Foto: Candy Welz/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk
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Der Zwiebelmarkt in Weimar hat bei seiner 365. Auflage rund 360 000 Besucher angelockt. Das liegt etwa auf dem Niveau des Vorjahres, wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte.

Die Besucher flanierten bei schönstem Sommerwetter durch die Innenstadt, wo rund 500 Verkaufsstände zum Bummeln, Kaufen und Naschen einluden und sieben Bühnen Unterhaltung boten. An rund 60 Ständen verkauften Gemüsebauern aus dem nordthüringischen Heldrungen handgewickelte und mit Strohblumen geschmückte Zwiebelzöpfe, die typisch für Thüringens bekanntestes Volksfest sind. Die Nachfrage nach den Rispen sei angesichts der hitzebedingt geringeren Zwiebelernte schon fast zu groß ausgefallen, hieß es.

Die Polizei verzeichnete in diesem Jahr 42 Anzeigen, meist wegen Diebstählen und Körperverletzungen.

Am Samstagabend hatte eine Gruppe von Männern drei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes und einen Besucher leicht verletzt. Die Security-Mitarbeiter waren laut Polizei dem 26-jährigen Besucher und seiner 20 Jahre alter Freundin zu Hilfe gekommen. Zuvor sei die junge Frau von der Gruppe in die Mitte gezogen worden. Als ihr Freund ihr zur Hilfe kam, sei er gestürzt und von den jungen Männern geschlagen worden.

Die Polizei stellte vier Tatverdächtige, es handelt sich den Angaben zufolge um drei Männer aus Syrien und einen aus dem Irak. Sie wurden vorläufig festgenommen, sind aber wieder auf freiem Fuß. Gegen sie wird wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Die Frau und ihr Freund sind Deutsche.

Seit Freitag kam es zudem zu etwa 100 Einsätzen des Sanitätsdienstes, meist wegen kleinerer Verletzungen, Kreislaufschwäche oder übermäßigen Alkoholkonsums. 17 Menschen mussten zeitweilig zur Behandlung ins Krankenhaus. (dpa)

Autor:

meinanzeiger .de aus Erfurt

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