Gläubige aus vielen Teilen Thüringens
Bistumswallfahrt zum Erfurter Domberg

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Bei herrlichstem Herbstwetter fand die Bistumswallfahrt zum Erfurter Domberg, unter dem Motto: „Ich bin, weil du bist“ statt. Gekommen waren katholische Gläubige aus vielen Teilen Thüringens. Die Bistumswallfahrt begann um 9.30 Uhr mit der Feier der Heiligen Messe auf den Domstufen, nachdem die große Domglocke „Gloriosa“ mit ihrem feierlichen Geläut die Pilger begrüßt hatte.
Nach der Messe gab es bis 13 Uhr fünf Zwischenveranstaltungen mit jeweils einem musikalisch-künstlerischen oder spirituellen Programm. Auf der Severi-Wiese konnten sich alle bei einem Familienprogramm vergnügen.

Das Motto: „Ich bin,weil du bist“, schrieb Bischof Ulrich Neymeyr in seiner Einladung „führt uns eine Gemeinschaft vor Augen, die in der Gewissheit lebt, dass einer nicht ohne den anderen sein kann“. Dieses Thema verweist vor allem auf die Familie.
„Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt“, meinte Bischof Neymeyr auch in seiner Predigt. Mit der Bistumswallfahrt beginnen auch die Familiensonntage. „Immer am dritten Sonntag im Monat soll es in allen Pfarreien unseres Bistums Angebote für Familien geben“, kündigte Bischof Ulrich Neymeyr an. In seiner Wallfahrtspredigt sagte er: "Papst Franziskus war es von Beginn seines Pontifikates an ein zentrales Anliegen, die christlichen Familien zu stärken.
Die jungen Familien sollten wissen und erfahren, dass sie auch und gerade mit ihren lebhaften Kindern im Gottesdienst willkommen sind. Wenn Kinder den Gottesdienst nur als Ort der Disziplinierung erleben, werden sie keine Freunde daran bekommen. Bei Wallfahrtsgottesdiensten im Freien oder bei Gottesdiensten in italienischen Kirchen kann man erleben, dass es auch anders geht und dass die Erwachsenen durch die Kinder offensichtlich nicht in ihrer Andacht gestört werden. Das Evangelium, das uns in diesem Gottesdienst verkündet wurde, ist daher mit Bedacht ausgesucht: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran“ (Lukas 18,16).

Von 11 bis 17 Uhr gab es auf dem Domplatz einen Markt der guten Möglichkeiten, an dem sich viele kirchliche und nichtkirchliche Institutionen und Gruppen beteiligten. Dort befand sich auch die Aktionsbühne der Caritas mit Musik und Begegnungsangeboten.

Das große Bierzelt zum Erfurter Oktoberfest wurde zum Caritas-Zelt umgewandelt. Pünktlich zur Mittagszeit startete wieder die schon bewährte Aktion: „1x essen macht 2x satt“, bei der Wallfahrtsbesucher mit ihrem Beitrag jeweils ein Essen für einen Bedürftigen mitfinanzieren.

Mit einer Andacht endete die Wallfahrt um 14Uhr im Erfurter Dom. Es gab aber darüber hinaus noch Angebote bis 17 Uhr.

Autor:

Thomas Janda aus Weimar

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