Im Residenzschloß wurde der 200. Geburtstag des Großherzog Carl Alexander v. Sachsen-Weimar-Eisenach gefeiert
Zum Gedenken an S.H. Georg Constantin Prinz v. Sachsen-Weimar-Eisenach wurde Trauerflor getragen

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Carl Alexander war der Sohn von Großherzog Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach und der Zarentochter Maria Pawlowna.

Dem jungen Prinzen ließ man schon früh eine sorgfältige Ausbildung durch den geachteten Schweizer Erzieher Frédéric Soret zukommen. Ein besonderes Talent wurde ihm bei der Aneignung von Fremdsprachen zugestanden. An den Privatunterricht schlossen sich 1835 zweijährige Studien (Rechtswissenschaft, Geschichte und Naturwissenschaften) an den Universitäten in Leipzig und Jena sowie eine militärische Ausbildung an. 1841 beendete er das Studium als Dr. jur. in Jena.

Von Kindheit an war er mit Walther von Goethe, dem Enkel von Johann Wolfgang von Goethe, befreundet, der im gleichen Jahr wie Carl Alexander in Weimar geboren wurde. Später ernannte der Großherzog seinen Freund aus Kindheitstagen zu seinem Kammerherrn und verlieh ihm den Hausorden vom Weißen Falken.

Carl Alexander heiratete am 8. Oktober 1842 in Den Haag seine Cousine, Prinzessin Sophie von Oranien-Nassau, Tochter des Königs Wilhelm II. der Niederlande und dessen Frau Anna Pawlowna, einer Schwester seiner Mutter.

Mit seinen eher liberalen Ansichten war Carl Alexander in aristokratischen Kreisen ein Sonderling; die guten Kontakte zu zahlreichen politischen Publizisten und Schriftstellern der 48er mögen ihn dagegen vor möglichen innenpolitischen Fehlern beschützt haben. In dieser revolutionären Zeit war Weimar der sichere Zufluchtshafen für verfolgte liberale Künstler. 1851 übernahm er das Protektorat über die Weimarer Freimaurerloge. Obwohl Carl Alexander mit Fanny Lewald und Hans Christian Andersen befreundet war, trat er als Erbgroßherzog 1849 unter der Paulskirchenverfassung in den Krieg gegen Dänemark zugunsten der Erwerbung Schleswig-Holsteins ein (Erster Deutsch-Dänischer Krieg). Am 8. Juli 1853 wurde er Großherzog – mit verfassungsmäßigem Regierungsantritt an Goethes Geburtstag 28. August 1853.

Preußens Abwesenheit am Frankfurter Fürstentag 1863, die dessen Scheitern bewirkte, bedauerte Carl Alexander, und im Deutschen Krieg 1866 schloss er sich nur aufgrund eines bismarckschen Ultimatums Preußen an. Am Deutsch-Französischen Krieg 1870–1871 nahm Carl Alexander lediglich in „Samariterdiensten“ teil, betonte aber zeitlebens seinen Kriegseintritt zugunsten Schleswigs 1849. Der Großherzog beteiligte sich, zusammen mit seinem Sohn Karl August, an der Kaiserproklamation in Versailles am 18. Januar 1871. Den von Preußen geschürten Kulturkampf im jungen Deutschen Reich lehnte er ab, und als 1878 das Sozialistengesetz erlassen wurde, äußerte er ein gewisses Verständnis für die Sozialdemokratie: „Das Unglück ist, daß etwas Wahres in den sozialistischen Lehren liegt.“

Sein Sarg befindet sich auf dem Historischen Friedhof Weimar in der Fürstengruft.

Anlässlich des 200. Geburtstag des Großherzog Carl Alexander von Sachsen Weimar Eisenach, fand am 23.6.2018 in Weimar an der Fürstengruft (Historischer Friedhof) ein Kranzniederlegung mit SKH Michael Prinz v. Sachsen Weimar Eisenach nebst Familie und Traditionsregimentern aus nah und fern statt. Im Anschluss erfolgte der Abmarsch zum Stadtschloss, es war ein Bild wie einst als Weimar Garnisionsstadt war.

Der Zug der Traditionsregimenter erfolgt durch die Stadt über den Markt zum Stadtschloss. Auf den Markt der zu unserer Freute voll belebt war, zückten die Besucher und auch Einwohner ihre Handys und Kameras. Viele kamen auf uns zu und fragten nach und erinnerten sich an 2015! Das ist das war wir erzielen wollen, Geschichte/Tradition die in Erinnerung bleibt. Im Stadtschloss erwartete uns SKH Michael Prinz von SWE nebst Familie zum Begrüßungsappel, zu diesen wurden Urkunden, Auszeichnungen, Beförderungen und Beileidsbekundungen übergeben. Traditionsregimenter aus Nah und Fern kamen trotz der vielen Veranstaltungen an diesen Wochenende, dafür ein großes Dankeschön Einem großen Dank gilt der Nordthüringer Volksbank-Buttstädt welche das Vorhaben mit unterstützt hat!

Die Vorbereitung hierzu fand bereits 2017 statt, die letzten Punkte wurden 2 Tage davor festgesetzt. Wir freuten uns auf diesen Festakt, doch als wir die Nachricht bekamen das ein Treuer und Guter Kamerad von uns gegangen ist, blieben alle Uhren stehen. Fassungslos und ohne Worte trauerten wir um unseren Generalmajor in Tradition S.K.H Georg-Constantin v. SWE, er war Ehrenoffizier in unseren Reihen, in diesen Augenblick stand es fest das wir ab sofort an unseren Fahnen Trauerflor tragen werden.
Es ist für uns sehr schmerzhaft, einen geliebten Menschen zu
verlieren, er hinterläßt eine große Lücke.
Alles verändert sich plötzlich.
Doch die Liebe, die dieser Mensch verschenkt hat, bleibt bei denen, die nun um ihm trauern.
Das kann ein Trost sein, wenn der Schmerz um den Verstorbenen sich ausbreitet.
Die gemeinsam verbrachten Zeit ist unauslöslich.
In Erinnerung von Menschen, die mit ihm ihr Leben teilten, wird der Verstorbene weiterleben.

Bilder siehe Facebook von unseren Haus und Hofmaler  Thomas Behrends

Autor:

Cathrin Gräfin von Neuendorf aus Sömmerda

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