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"Gullydeckel mitgenommen"

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Zum interstellaren Frauentag konnte man in einer Thüringer Tageszeitung lesen:
"Gullydeckel mitgenommen"
In Blankenhain wurden sieben Gullydeckel gestohlen.
Mal davon abgesehen, was dieser schwere und gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr für Unfälle und Schäden bewirken kann (eine Auitofahrerin erlitt auch einen Sachschaden am PKW), fragt man sich doch, was die Diebe mit diesen Gullydeckeln machen. Sicher schmücken diese nicht das Wohnzimmer oder den Garten. Viel näher liegt es doch, das mit dem Gusseisen Geld gemacht werden soll. Dazu müssen jedoch die Gullydeckel zu einer Aufkaufsstelle für Alt- und Buntmetalle gebracht werden.
Die Altmetall-Aufkäufer machen sich in diesem Moment dem Strafbestand der Helerei schuldig.
Warum wird nicht eine allgemeine Erfassungs- und Meldepflicht für Alt- und Buntmetallaufkäufe eingeführt, bei denen Sachen mit offensichtlich dunkler Herkunft gehandelt werden?
Oder sollte man den Papst jede Woche nach Thüringen einladen, damit die Gullydeckel wieder angeschweißt werden?
Oder hatte das Anschweißen doch andere Hintergründe?

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