Richtiger Wettermix färbt Erdbeeren rot

Bernhard Grobe auf dem Erdbeerfeld der Erzeuger-Genossenschaft Weimar-Kromsdorf an der B 7 in Umpferstedt .
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  • Bernhard Grobe auf dem Erdbeerfeld der Erzeuger-Genossenschaft Weimar-Kromsdorf an der B 7 in Umpferstedt .
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Noch treibt das Wetter Bernhard Grobe keine Sorgenfalten ins Gesicht. Der späte Frühlingsbeginn und der nasse Mai verzögern zwar die diesjährige Erdbeerernte, doch von Einbußen will der Vorstandsvorsitzende der Erzeuger-Genossenschaft Weimar-Kromsdorf noch nicht sprechen.

20 bis 25 Grad wünscht er sich für die nächsten Wochen. Nicht zu heiß sollte es werden. „Es kann auch mal bewölkt sein“, so Grobe. Feucht sei der Boden durch die vielen Niederschläge sowieso und bei Bedarf könne man das rund zehn Hektar große Erdbeerfeld an der B 7 in Umpferstedt auch beregnen. Spielt das Wetter in den nächsten Wochen mit, verschiebt sich die Erdbeerernte lediglich um gut zwei Wochen.

In der Regel beginnen die Kromsdofer am 5. Juni mit dem Pflücken der Erdbeeren. In diesem Jahr wird der Start wohl auf den 20. Juni fallen. Die Pflanzen haben schon viele Beeren gebildet. Doch noch sind sie grün. Mit dem richtigen Mix aus Sonne, Wolken und mäßiger Wärme können die Früchte reifen. „Es darf nur nicht gleich Hochsommer werden“, bangt Grobe. Dann würden die Erdbeeren alle gleichzeitig reifen. Zu viel auf einmal könne man aber nicht verkaufen. Viereinhalb Wochen dauerte im vergangenen Jahr die Ernte. 53 Tonnen Erdbeeren standen am Ende zu Buche. Auf ein ähnlich gutes Ergebnis hofft man in Kromsdorf auch 2013.

Die Erntehelfer kommen auch in diesem Jahr wieder aus Polen. Mit ihnen arbeitet Bernhard Grobe schon länger zusammen. Er schätzt vor allem ihre Flexibilität. Denn mit der Ernte wird bereits früh um 5 Uhr begonnen. Manchmal“, so erzählt der Landwirt, „geht es bis 17 Uhr.“ Wie lange gepflückt wird, hängt vom Absatz ab. Denn die Erdbeeren werden erntefrisch an die Verkaufsstände der Erzeuger-Genossenschaft nach Weimar, Apolda und Jena geliefert. „Da kann es schon mal sein, dass wir zwischendurch zwei Stunden Pause einlegen und dann wieder mit dem Pflücken beginnen“, erzählt Grobe.

Dass die Gebeseer bereits ihre Erdbeeren verkaufen, registriert man in Kromsdorf ganz unaufgeregt. Im Erfurter Becken sei es eben wärmer. „Das war schon immer so“, meint Bernhard Grobe und hofft auf sein Wunschwetter.

Bernhard Grobe auf dem Erdbeerfeld der Erzeuger-Genossenschaft Weimar-Kromsdorf an der B 7 in Umpferstedt .
Noch sind die Beeren klein und grün. Mit mäßiger Sonne könnten sie bald erntereif sein.
Autor:

Simone Schulter aus Weimar

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