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Die 50. Sicherheitskonferenz in München.

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Als Bundespräsident Köhler am 22. Mai 2010 in einem Interview mit dem Deutschlandradio offen die Gründe für die Auslandseinsätze der Bundeswehr sprach, dass im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren-zum Beispiel freie Handelswege, musste er sein Amt räumen.

Beim lesen von der Eröffnungsrede zur Sicherheitskonferenz vom Bundespräsident Gauck in München, habe ich meinen Augen nicht getraut, es ist unglaublich.

Im 100. Jahr des Beginns des I. und im 75. Jahr des Beginns des II. Weltkrieges sagte dort Bundespräsident Gauck: „Schritt um Schritt wird die Bundesrepublik von einem Nutznießer zu einem Garanten internationaler Sicherheit und Ordnung“.

Somit wird Deutschland zu einer Großmacht, welche sich mit militärischen Mitteln die Rohstoffe und freie Handelswege in fremden Ländern sichert.

Aber Niemand kann andern Völkern seinen Willen mit Gewalt für immer aufzwingen. Gewalt erzeugt immer nur Gegengewalt - siehe Afghanistan.

Durch seine Aussage stellt sich der Bundespräsident Gauck, gegen die Mehrheit des Volkes.
http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend2146.html

Denn im ARD-DeutschlandTrend für das Morgenmagazin lehnten 61 Prozent der Befragten einen Ausbau solcher Einsätze in internationalen Krisengebieten ab.
Nur 30 Prozent befürworteten das Vorhaben.

Die Mehrheit meint das Diplomatie und wirtschaftliche Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe die bessere Lösung für beide Seiten ist.

Wenn Bundespräsident Gauck Theologie studiert hat und bis 1990 als Pastor tätig war, muss er die 10 Gebote kennen und auch die Bergpredigt.

Aber seine Rede in München zeigt deutlich, dass er Gottes Wort nicht versteht oder nicht verstehen will.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit die abenteuerlichen Auslandseinsätze von der Bundeswehr zu verhindern und somit mit anderen Völkern in Frieden zu leben.

Das ist der aktive Widerstand durch unsere Zivilgesellschaft. Es ist wieder Zeit für eine massenhafte Friedensbewegung!

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