Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt!

Mit diesem Zitat von Friedrich Nietzsche hat eine lebhafte Diskussion im Eckermann - Buchhandlug Weimar am 17. August mit Bodo Ramelov, Dr. Rüdiger Schmidt-Grepaly und interessierten Teilnehmern begonnen.

Bei der persönlichen Vorstellung erfuhren wir, dass alle Beide in Marburg tätig waren. Bodo als Marktleiter und Rüdiger an der Universität, aber Beide sind sich nie begegnet. Beim weiteren Verlauf der Befragung hat Bodo seine Sicht, auf eine notwendige Veränderung der Landespolitik im Zusammenhang mit Bundes- und Kommunalpolitik verständlich erläutert.Meiner Meinung nach ist der Erfolg einer zukünftiger Rot+Roten-Regierung in Thüringen klar definiert durch das Grundgesetz im Artikel 20 (2) ''Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.'' Die Regierung durch Rot+Rot in diesem Herbst zu übernehmen ist möglich, aber sie nach den fünf Jahren auch zu behalten, ist um so schwieriger. Denn in welcher Gesellschaft leben wir? "Geld regiert die Welt. Danach sieht sie auch aus!" Aber Geld für die Umsetzung der geplanten Vorhaben muss erst noch eingenommen werden. Die geforderte Steuerreform kann nur der Bund durchsetzen, aber dort sind wir als DIE LINKE noch zu schwach. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die SPD+Grüne Regierung es war, welche die Steuern für die „Reichen und Schönen“ gesenkt und die Soldaten in den Krieg geschickt hat.Somit wird es nicht einfach sein, die Thüringer über den möglichen Erfolg eines Politikwechsels mit Rot+Rot zu überzeugen.

Zwei wichtige Vorhaben jedenfalls, die Bodo nannte, klangen für mich plausibel.
Zum ersten sollen die Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Landesentscheidungen mitwirken können ( Bürgerentscheide). So z.B. bei der Energiegewinnung der Saale-Kaskaden, sie sollte von der Vattenfall GmbH abgekauft und so rekommunalisiert werden, wie die Thüringer Energie AG in die TEN Thüringer Energienetze GmbH.
Zweitens muss die Regierung die Bildung von Genossenschaften auf verschiedenen Gebieten, wie Wohnen, Energie und Versorgung u.a. befördern, damit die Kommunen gestärkt werden können.

Fazit: ''Wer sich nicht mit neuen Dingen beschäftigt, entwickelt sich nicht weiter. Wer nichts dazu lernt, bleibt stehen.'' Mark Twain oder Henry Ford

Autor:

Stanislav Sedlacik aus Weimar

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