Einwohnerversammlung in Weimar-West am 8. November 2018

Ortsteilbürgermeisterin Petra Hamann eröffnete im MGH die Versammlung und OB Peter Kleine stellte seine Mitarbeiter (MA) vor. Die Vertreter der Wohnstätte und der GWG informierten die Anwesende über die Auslastung und gegenwärtigen bzw. geplanten Sanierungen der Wohnungen. Der private Wohnungsunternehmer TAG Wohnen & Service GmbH ist trotzt Einladung nicht erschienen. Das Medizinische Versorgungszentrum wird, wenn alles planmäßig läuft 2019 in Betrieb genommen. Die steigende Schülerzahl zwingt zur Erweiterung des Humboldt-Gymnasiums und dieses wird nächstes Jahr in Angriff genommen. Die kleine Sporthalle beim Gymnasium wird abgerissen und Sportunterricht findet in der neuen Dreifeldersporthalle statt. Für den Bolzplatz sind die Mittel im Stadthaushalt geplant und dort sollte es auch nächstes Jahr los gehen. MA informierten zur Beleuchtung und barrierefreien Übergang nach Weimar-Nord und zur Verkehrssicherheit am Fußgängerüberweg Moskauer Straße / Röhrstraße.
Eine leidenschaftliche Diskussion entbrannte zur Parkplatzsituation im Wohngebiet. Der Besitzers des Straßburger Platzes kündigt an, dass nur 90 Minuten für Parken für die Geschäftskunden und Arztbesucher frei sind, ansonsten Parkgebühr fällig wird und ein Parkplatz gemietet werden kann. Das Denkmal am Straßburger-Platz, welches zum 20 jährigen Jubiläum aufgestellt wurde, gehört Platz-Eigentümer.Der meinte, dass dort der Bratwurststand gut passen würde. Aber der ehemaliger OB Stefan Wolf hätte gebeten, dort das Denkmal stehen zu lassen. Bei der Vorbereitung zum 40 jährigen Jubiläum unseres Wohngebietes, wollten wir dort eine Veranstaltung machen, aber der Besitzer konnte uns wegen der parkenden Autos nicht helfen. Deshalb möchte ich bei der nächsten Ortsteilratssitzung folgende Frage diskutieren: Wollen wir diesem Denkmal einen anderen Platz in unserem Wohngebiet geben? Vorausgesetzt das der Besitzer und der OB einverstanden sind. Auf die Frage, wie viel Sozialwohngen gebaut werden, kam die Antwort: Es gibt zur Zeit dafür keine Richtlinie in Thüringen. Im Wohngebiet beträgt die Kaltmiete zirka fünf Euro pro m², somit ist dies zur Zeit nicht interessant. Warum ruft die UNI die Bürger auf, Zimmer für die Studenten zur Verfügung zu stellen und fragt nicht die Wohnungsunternehmen? Das konnte Niemand beantworten. Studenten wären nicht bereit nach Weimar West zu ziehen. Angeblich ist es zu weit, aber es gibt gute Busverbindungen und mit dem Fahrrad 15 Minuten zum Zentrum. Deshalb sollte der Ortsteilrat und die Wohnungsunternehmen die Studentenvertreter ins Wohngebiet einladen und ihnen zeigen, dass es in unserem Stadtteil viel Grün gibt, gute Einkaufsmöglichkeiten, Sparkasse, Spielplätze, Kindergärten, Schulen, gesicherte medizinische Versorgung gibt. Die Fotoausstellung im MGH zeigt bis Jahresende die zufriedenen Einwohner mit ihren langjährigen Erfahrungen in Bild und Text.
Zum Schluss lobte OB Peter Klein die gute Zusammenarbeit mit OTB Petra Hamann. Weiter informierte er, dass die Finanzierung des MGH gesichert ist. Es soll ein „Beirat sozialer Stadtteil“ konstituiert werden. Dieser Beirat bietet die Möglichkeit zum Austausch zwischen Bewohnerschaft und Funktionsträgern des Stadtteils. Er berät und beschließt Empfehlungen zu Projekten und Maßnahmen des Integrierten Handlungsprogramms sowie zu Projekten des jährlichen Förderantrags "Soziale Stadt".
Weiterhin informierte der OB, dass nächstes Jahr 100 Jahre Weimar Verfassung und 100 Jahre Bauhaus gefeiert wird. Deshalb findet eine Sondersitzung des Deutschen Bundestages am 6. Februar 2019 im Großen Haus des Nationaltheaters statt. Die Klassik Stiftung Weimar eröffnet am 06. April 2019 das neue Bauhaus-Museum Weimar. Das Schwanseebad-Freibad wird nächstes Jahr am 15. Mai eröffnet. Die Baumaßnahmen am Rathaus sollen endlich beginnen und 2021 beendet sein. Zum Schluss ein Wermutstropfen: Wir haben mehr Geld, aber alles ist teurer geworden und somit können wir, auch wenn wir wollen nicht mehr bauen.

Autor:

Stanislav Sedlacik aus Weimar

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