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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Wo: Holzdorf, Weimar auf Karte anzeigen
Zum Kerzenziehen trafen sich die rumänischen Schüler nach ihrem Praktikum in Holzdorf.
Zum Kerzenziehen trafen sich die rumänischen Schüler nach ihrem Praktikum in Holzdorf.
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Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck treten heute 14 Jugendliche aus dem rumänischen Lugoj ihre Heimreise an. In den vergangenen 14 Tagen haben die Tourismus-Schüler in Weimar Praktika absolviert. Eingesetzt waren sie im Leonardo- und Dorint-Hotel sowie bei der Weimar GmbH. „Unsere Gäste waren sehr wissbegierig haben ihre Herausforderungen mit Bravour gemeistert“, erzählt Anett Moerstedt hoch erfreut. Sie ist Mitarbeiterin des Grone-Bildungszentrums in Weimar. Dieses war für die Betreuung der rumänischen Gruppe zuständig.

Von den Arbeitgebern auf Zeit habe es einen positiven Rücklauf gegeben. Die Jugendlichen seien immer pünktlich auf der Arbeit erschienen und hätten ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Nicht ganz selbstverständlich. Schließlich konnten die jungen Rumänen nicht auf deutsche Sprachkenntnisse zugreifen, sondern mussten sich in den zwei Wochen in Weimar in Englisch verständigen.

Für die Jugendlichen organisierte das Bildungszentrum ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. So war man unter anderem in Jena sowie in der Gedenkstätte Buchenwald und hatte zu Stadtführungen durch Weimar und Erfurt eingeladen.

Am vergangenen Freitag trafen sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern im Kerzenstall in Holzdorf. Dort konnten sie gemeinsam lernen, selbst Kerzen zu ziehen oder zu gießen. Der unterhaltsame Abend endete mit einem gemeinsamen Abendbrot, zu dem Pizza und Nudeln serviert wurden. Dabei gab es auch ausreichend Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. So war zu erfahren, dass die Tourismusausbildung ein Teilbereich in der so genannten Highschool ist, welche das 8. bis 12. Schuljahr umfasst.

Organisiert wurde der Aufenthalt der Schüler über das europäische Bildungsprogramm „Leonardo da Vinci“. Die Europäische Union will mit diesem Programm die Mobilität der jungen Menschen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern.

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