Kampagne: Mensch. Macht. Handel. Fair.
MdB Antja Tillmann nimmt die Unterschriftensammlung des Vereins Faire Welt e.V. entgegen

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Am 25. September feierten die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) ihren dritten Jahrestag.
Im Rahmen dieser Ziele hat sich Deutschland dazu verpflichtet, für sozial- und umweltverträgliche Produktionsweisen weltweit zu sorgen.
Faire Arbeitsbedingungen für alle können aber nur erreicht werden, wenn Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet werden, Menschenrechte entlang ihrer gesamten Lieferkette zu achten.
Deshalb appelliert das Forum Fairer Handel im Rahmen der Kampagne "Mensch. Macht. Handel. Fair." gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband und über 450 Weltläden in Deutschland an die Abgeordneten im deutschen Bundestag, den Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten auf ihre politische Agenda zu setzen.
Am 30. Oktober, anlässlich der Ausstellung des Bundestages hier in Weimar nahmen Aktive des Weimarer Weltladens nicht nur die Gelegenheit wahr, sich über die Arbeitsweise des Bundestages zu informieren, sondern übergaben der direkt gewählten Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis,
220 Unterschriften. Das mag auf den ersten Blick nicht viel sein, aber wir geben zu bedenken, wenn alle 450 Weltläden mindestens auch so viele ihrem MdB übergeben, dann kommen wir auf fast 100 Tausend.
Wichtig waren uns besonders die über 220 Gespräche zu unseren politischen Forderungen, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Unternehmen zu stoppen.
Unser Appell an MdB Antje Tillmann: Setzen Sie sich als Mitglied des
deutschen Bundestags für eine gesetzliche Unternehmensverantwortung ein!

Das Team des Weltladens
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Hintergrund zur Kampagne
Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon.
Faire Arbeitsbedingungen für alle können nur erreicht werden, wenn Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, Menschenrechte entlang ihrer gesamten Lieferkette zu achten.
So eine Verbindlichkeit zu schaffen, ist Aufgabe unserer Politik.
Deshalb fordern wir im Rahmen der Kampagne
• eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer Lieferkette per Gesetz festzuschreiben;

• sich aktiv für ein international verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechte ("UN Treaty") einzusetzen;

• die Überprüfung des Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) gründlich und nachvollziehbar zu gestalten.

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Foto:
v.l.n.r. Stanislav und Heidrun Sedlacik, Antje Tillmann, Christiane Mareck, Milena Wallmüller, Martina Arlt

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