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Thüringer sammeln Spenden für humanitäre Hilfe im Donbass/Ukraine

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Iwana Steinigk berichtete, am 24. Mai in der Stadtbücherei Weimar, über ihre Reise im Auftrag des Aktionsbündnisses „Zukunft Donbass“ vor einem Monat. Die Medien Deutschland berichten nicht über die große Not unter welcher die Bevölkerung im Donbass leidet. Trotzdem hilft das Aktionsbündnis, eine Initiative von Vereinen, Firmen, Gruppen, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und Privatpersonen. Sie haben sich zusammengefunden, um für die Menschen im Donbass, um die Region Lugansk, humanitäre Hilfe, finanziert über Spenden zu leisten.

Warum es ist Hilfe so dringend notwendig? Das schönste was wir haben sind doch unsere Kinder und das schlimmste was wir ihnen antun können sind die Kriege, worunter sie am meisten leiden. Die Menschen und besonders die Kinder im Donbass brauchen unsere Hilfe, um zu überleben. Es sind die einfachen und für uns selbstverständlichen Dinge des Alltags wie z. B. funktionierende Krankenhäuser, die im Donbass fehlen. Tausende Zivilisten wurden getötet oder verletzt, Krankenhäuser waren und sind das Ziel der vorsätzlichen Zerstörung. Die Regierung in Kiew hat den Donbass von der Versorgung abgeschnitten und behandelt sie als „Verräter“. Sie zahlt keine der ihr obliegenden Leistungen wie Rente, Zuschüsse für Schulen und Krankenhäuser und/oder sonstige zivil dienstlichen Leistungen wie Löhne und Gehälter an die Staatsbediensteten aus, und auch die Banken sind dort alle geschlossen.

Frau Steinigk sprach mit bewegten Worten über ihre Reise in den Donbass. über die Gesprächen mit den betroffenen Menschen und berichtete von dem starken Willen der Einwohner, sich durch den Krieg nicht unterkriegen zu lassen. Wir sahen eindrucksvolle Bilder von zerstörten privaten und öffentlichen Gebäuden und der zerstörten Infrastruktur. Einwohner, welcher aus ihren Häusern durch die Kämpfe vertrieben wurden, kommen wieder zurück. Viele Gebäude sind schon wieder repariert und Neue sind und werden gebaut.

In der Diskussion versuchten die Anwesenden heraus zu finden, wie es zu diesem Bürgerkrieg gekommen ist und welche Lösung es geben kann. General von Clausewitz definierte Krieg u.a.wie folgt: „Der Krieg ist also ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen“. Aber im Donbass es ist keiner der Kriegsparteien gelungen, dem Anderen seinen Willen aufzuzwingen. Deshalb ist dieser Konflikt weiterhin sehr gefährlich und kann sich zu einem Weltkrieg ausweiten. Deshalb hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Präsidenten Frankreichs, Russlands und der Ukraine in Minsk am 12.02.2015, Schritte für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts vereinbart.

Das Aktionsbündnis will den Menschen vor Ort weitere Hilfe zukommen lassen. Informationen sind auf der Homepage www.zukunftdonbass.org nachzulesen. Weiterhin gibt es ein Spendenprojekt auf der Plattform Betterplace
https://www.betterplace.org/de/organisations/29074-aktionsbundnis-zukunft-donbass-

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