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Wie kann man Zauberkräfte entwickeln?

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Am 7. Juni lese ich in der Zeitung: Humboldt-Gymnasium in Weimar bekommt nach den Ferien kräftig Zuwachs.

Thomas Zirkel, Leiter des Schulverwaltungsamtes: „Dort bilden wir vier Klassen statt bisher drei. Auf Dauer seien am Humboldt solche Zuwächse aus Platzgründen nicht machbar, es sei denn dass die Schule einen Anbau erhält“. Das Humboldt Gymnasium ist vor allem dadurch bekannt, das etwa die Hälfte der Schüler französisch als erste Fremdsprache lernt.

Aber ich war von der positiven Aussage von Herrn Zirkel überrascht, denn bis jetzt stand in den Massenmedien oft nur Negatives, wie - den Eltern platzt der Kragen, die Stelle der Schulleitung ist seit 2009 verwaist, das wirkt sich katastrophal auf die Leistung der Schüler aus...usw. Sogar Demos von empörten Eltern, Lehren und Schülern fanden gegen den vom Ministerium eingesetzten Schulleiter statt, der nun nach langer Krankheit das Handtuch schmiss.

Am 10. Juni nun fordert in der Zeitung der Humboldt-Schulsprecher Peter Heide erneut das, was schon in einem offenen Brief die Elterninitiative „Schulleitung – JETZT“ von der Ministerin Dr. Klaubert forderte: Ein neuer Schulleiter muss eine mehrjährige Leitungserfahrung an einer Schule haben und eine mehrjährige Unterrichtspraxis!
Aber wo kann ein Schulleiter denn seine Leitungserfahrung erlernen, wenn an den Schulen nur erfahrene Führungskräfte akzeptiert werden? Wer kann solche Leitungskräfte denn herzaubern?

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