Wohin geht´s 2019?

In der Neujahrsansprache der Kanzlerin Angela Merkel war zu hören: „Die Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur meistern, wenn wir zusammenhalten und mit anderen über Grenzen hinweg zusammenarbeiten.“ Diese Satz entspricht dem Grundgesetz Artikel (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar…….

Die Zeit als der Westen diese Welt beherrschte ist vorbei. Der demografische Wandel, die Digitalisierung, Automatisierung, der globale Wettbewerb, die Individualisierung sowie neue Kommunikations- und Reduktionsprozesse sind die neuen Herausforderungen. Leider überfordern diese neuen Aufgaben viele Bürger*innen. Doch anstatt sie zu Lösungen beitragen, fürchten sie nur um Ihre persönliche Freiheit, ihre Sicherheit und ihren Lebensstandart. Diese Trend widerspiegelt sich in den sogenannten sozialen Medien wieder. Diese digitale Gesellschaft ist weltweit der Taktgeber der Öffentlichkeit, der Politik und zunehmend im Privatleben.

Die führenden Politiker der CDU in Deutschland versprechen beim Amtseid, dass sie alles tun werden für das Wohl des deutschen Volkes und enden mit dem Satz: „So wahr mir Gott helfe.“ Aber die Schere zwischen Reich und Arm geht immer weiter auseinander. Dazu gibt keinen spürbaren Widerstand von unseren zwei größten Kirchen.

Es wird immer wieder gepredigt: es gibt zu wenig Fachkräfte, aber die Unternehmen müssen doch selbst eigene Fachkräfte ausbilden und auch gut bezahlen. Und die Beschäftigten sollen endlich aufhören auf die Gewerkschaft zu schimpfen, sondern selbst dort mitmachen, denn diese vertritt ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen.

Für 2019 sehe ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Gier nach uneingeschränktem Konsum entfesselt die Apokalyptischen Reiter (Krieg, Hungersnot und Tod), oder wir werden solidarisch und friedlich miteinander leben.

Ein Kampf für Solidarität und Frieden ist erst verloren, wenn er nicht mehr geführt wird. Deshalb werde ich weiter gegen diese Gier in unserer Gesellschaft zu Felde ziehen und für den sozialen Frieden in unsere Gesellschaft eintreten, getreu nach Johann Wolfgang von Goethe:

"Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun".

Autor:

Stanislav Sedlacik aus Weimar

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