Zehn Jahre nach der Finanzkrise

Der US-Dollar ist die weltweite Leitwährung. Er ist unter anderem so mächtig geworden, weil mit der Ablösung des Goldstandards 1971 zeitgleich auch die sogenannte Petrodollar-Vereinbarung abgeschlossen wurde. Jedes Land, welches Öl benötigte, musste ab sofort und in Zukunft mit US-Dollars bezahlen. Wer die Petrodollar abschaffen will, wird mit aller Härte von der USA bestraft.

Warum begann die Finanzkrise in der USA?
Die Ursache für die Finanzkrise war die Abschaffung des Gesetzes “Glass-Steagall Act / der Banking Act of 1933“. Der USA Präsident Bill Clinton wollte damit die Wettbewerbsfähigkeit der US-Banken stärken und dieses Vorhaben ging auch auf.

Was sollte dieses Gesetz bewirken?
Nach dem Schwarzen Freitag, dem New Yorker Börsencrash von 1929 hatte man erkannt, dass der Eigenhandel der Banken ohne Kundenaufträge die Ursache dafür war. Deshalb wurde ein Trennbankensystems durchgesetzt, zwischen dem Einlagen- und Kreditgeschäft und dem Wertpapiergeschäft.

Vor zehn Jahren ging die Sache noch glimpflich aus und heute?
Seit der Zeit hat sich der Schuldenstand der OECD-Staaten von 25 auf 45 Billionen Dollar erhöht. Der Euro wurde 2002, als Bargeld eingeführt und bis heute erreichte die Inflation über 20 Prozent. Der US-Dollar, die Globalisierung und die Individualisierung der Gesellschaft ermöglichen die Diktatur der Finanzmärkte über die Weltpolitik. Dadurch wird der Sozialstaat rigoros ruiniert und der Rechtsdruck in Europa und in Deutschland erstarkt.

Erfolgreich lenken die Politiker von den eigentlichen Ursachen ab und machen die Flüchtlingspolitik zum Thema. Dabei warnte schon 2015 der Wissenschaftliche Beirat des deutschen Wirtschaftsministers, dass die deutschen Banken bei einer erneuten Finanzkrise nicht sicher sind. Die nächste Finanzkrise würde unsere Demokratie nicht überleben!

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