Dorfmuseum in Ottstedt bei Magdala hält Erinnerungen wach

Die Exponate im Museum künden vom ­Leben im Dorf, vom Arbeitsalltag und den hier lebenden Familien. Foto: Kirsten Seyfarth
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Jubiläumsfeiern sind weit mehr als nur Momentaufnahmen. Davon kann man sich in Ottstedt bei Magdala überzeugen. Dort wurde im Oktober 2010 ganz groß die 725-jährige Wiederkehr der Ersterwähnung gefeiert. Offene Höfe, Konzerte und eine große Kaffeetafel mit Selbstgebackenem lockten damals mehr Besucher ins Dorf als die Veranstalter zu hoffen wagten. Viele der Gäste besuchten dabei auch das kleine Dorfmuseum im Obergeschoss des Gemeindehauses, das speziell für den Dorfgeburtstag eingerichtet worden war.

Es erzählt von längst vergangenen Tagen. Zwischen 50 und 150 Jahren sind die Exponate alt. Sie künden vom ­Leben im Dorf, vom Arbeitsalltag und den hier lebenden Familien. Zahlreiche Fundstücke haben die Menschen aus dem Ort zusammengetragen. „Das Konfirmandenkleid meiner Oma ist zu sehen“, erzählt Anita Knabe. Über 100 Jahre alt sei es und noch wunderschön. „Viel zu schade, um im Schrank zu liegen.“ Auch eine alte Schulbank samt Lehrbüchern, Kinderwagen und Haushaltsgegenstände aller Art wie beispielsweise alte Puddingformen können bestaunt werden. „Nichts Spektakuläres“, gibt Anita Knabe zu. Doch gerade die Generation 60 plus würde sich beim Gang durch die fünf Ausstellungsräume immer wieder gern an die eigene Vergangenheit erinnern.

Noch bis zum Jahresende können die Räume im Gemeindehaus museal genutzt werden. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Und deshalb will eine kleine Gruppe engagierter Frauen auch in den kommenden Monaten Besucher im Dorfmuseum willkommen heißen. Gern auch Führungen anbieten. Derzeit werden die Ausstellungsräume einem Frühjahrsputz unterzogen. „Wir kehren die Spinnweben weg“, sagt Anita Knabe. Nach Ostern soll es wieder losgehen.

INFORMATIONEN
Ansprechpartnerin ist Anita Knabe: ( 03 64 54 / 5 16 29. Auf Wunsch: Führung durch die Dorfkirche St. Nikolai,
Kaffeetafel, kleines Orgel­konzert mit Tilmann Ludwig

Die Exponate im Museum künden vom ­Leben im Dorf, vom Arbeitsalltag und den hier lebenden Familien. Foto: Kirsten Seyfarth
Das Dorfmuseum in Ottstedt. Foto: Kirsten Seyfarth
Autor:

Simone Schulter aus Weimar

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