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Diabetes
„Ich dachte, ich darf nie wieder etwas Süßes essen“

Sylvia G. hat durch die gute Beratung in der diabetologischen Schwerpunktpraxis des Helios MVZ Blankenhain und durch ihre Disziplin bei Sport und Ernährung deutlich an Lebensqualität gewonnen.
Sylvia G. hat durch die gute Beratung in der diabetologischen Schwerpunktpraxis des Helios MVZ Blankenhain und durch ihre Disziplin bei Sport und Ernährung deutlich an Lebensqualität gewonnen.
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Diagnose Diabetes! Als Sylvia G. aus Weimar vor einem Jahr im Rahmen einer Routineuntersuchung mit erhöhten Blutzuckerwerten konfrontiert wurde, war das für die heute 54-Jährige ein Schock.

Noch heute erinnert sie sich sehr genau an diesen Tag in der Vorweihnachtszeit:

„Ich war zum jährlichen Check-up bei meinem Hausarzt. Er eröffnete mir, dass ich an Diabetes Typ-2 leide“. Damit hatte sie nicht gerechnet. „Ich hatte zwar Übergewicht und fühlte mich schlapp. Aber ich dachte nicht, dass ich ernsthaft krank sein könnte.“

Nach dem ersten Schreck kamen die Fragen. Der Arzt hatte ihr zwar Tabletten verschrieben. Aber sie wusste weder, was genau sie noch essen durfte, noch, wie sie die Krankheit positiv beeinflussen könnte. „Zum Glück bekam ich relativ schnell einen Termin in der Diabetes-Praxis in Blankenhain“, erzählt sie. Die Ärztin bot die Teilnahme an einer speziellen Diabetesschulung an. „Das war das Beste, was mir passieren konnte“, schwärmt die lebenslustige Frau.

Eine Diabetesberaterin erklärte ihr die Zusammenhänge ihrer Krankheit und sie bekam wertvolle Tipps zur Ernährungsumstellung. „Am Anfang dachte ich ja, ich muss nun für immer auf Süßigkeiten verzichten“, erinnert sich Sylvia G., die zum Beginn der Umstellung stolze 115 Kilo auf die Waage brachte.

Heute ist sie 35 Kilo leichter und kann über ihre damaligen Sorgen nur lachen. „In der Schulung habe ich gelernt, dass ich auf nichts verzichten muss. Allein die Menge macht das Gift“, weiß die Betreuerin einer Behindertenwohngruppe. Sie erfuhr, womit sie normalen Haushaltszucker ersetzen kann. Und dass sich auch ohne Butter leckere Gerichte kochen lassen. Manche Lebensmittel, die sie früher gar nicht mochte, wie beispielsweise Tomaten, hat sie seit der Ernährungsumstellung sogar ganz neu für sich entdeckt.

Weniger begeistert war die Diabetes-Patientin anfänglich davon, dass auch ein wenig Bewegung hilfreich ist. „Schon in der Schule habe ich nicht gern Sport gemacht“, erinnert sich Sylvia G. Doch irgendwann gab sie sich einen Ruck, packte ein paar Walking-Stöcke ein und lief quer durch den Goethepark in Weimar. Sie merkte zwar, dass ihr die Bewegung gut tat. Aber allein machte das alles keinen richtigen Spaß. Zur Idee, sich in einem Fitness-Studio anzumelden, war es dann nicht mehr weit.

Inzwischen geht Sylvia G. jeden zweiten Tag ins Studio und fühlt sich sehr wohl dabei. „Natürlich habe ich nicht immer Lust“, gibt sie unumwunden zu. Aber das Wissen um die Begegnung mit Gleichgesinnten, von denen einige mittlerweile sogar zu Freundinnen wurden, lässt sie den inneren Schweinehund doch meist besiegen.
Der Erfolg spornt sie außerdem an: Nicht nur die Kilos purzelten innerhalb eines Jahres. Seit einiger Zeit kann Sylvia G. sogar auf ihre Tabletten verzichten.
Die umgekrempelten Lebensgewohnheiten brachten sehr viel mehr Lebensqualität mit sich. Sylvia G. genießt das voller Stolz und hält dennoch Maß. Denn auch das ist ihr bewusst: „Ganz ohne Disziplin geht es freilich nicht.“

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