World Restart a heart day
Jeder kann Leben retten - Blankenhainer Stadtverwaltung probt für den Ernstfall

Verwaltungsleiterin Anja Jauch übt gemeinsam mit Bürgermeister Jens Kramer die Wiederbelebung. Notarzt Alexander Windisch gibt wervolle Tipps.
  • Verwaltungsleiterin Anja Jauch übt gemeinsam mit Bürgermeister Jens Kramer die Wiederbelebung. Notarzt Alexander Windisch gibt wervolle Tipps.
  • Foto: Sandra Daneyko
  • hochgeladen von Sandra Daneyko

„Alles ist besser, als nichts zu tun“, sagt Alexander Windisch, Assistenzarzt Innere Medizin in der Helios Klinik Blankenhain. Als Notarzt habe er schon oft Situationen erlebt, in dem Angehörige bei einem plötzlichen Kreislaufstillstand hilflos waren. Dabei sei jeder in der Lage, erste Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten. Wichtig ist dabei nur die regelmäßige Übung.

Nahezu alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren am Dienstag ins Blankenhainer Schloss gekommen, um genau dies zu tun – um zu üben. Alexander Windisch erklärte zunächst theoretisch, was im Notfall zu tun ist. Kurz zusammengefasst sei das Wichtigste: Prüfen, Rufen, Drücken. Zunächst muss man erkennen, ob der Betroffene nicht mehr atmet. Ist dies der Fall, sollte man sofort den Notruf wählen und danach mit der Herzdruckmassage beginnen.
Alle Teilnehmer konnten im Anschluss an den Vortrag üben, wie man einen Bewusstlosen, der aber noch selbstständig atmet, in die stabile Seitenlage bringt. Zudem wurde an einer Puppe die richtige Herzdruckmassage geübt. „Wichtig ist, dass man mit gestreckten Armen das Brustbein kräftig fünf bis sechs Zentimeter senkrecht in Richtung Wirbelsäule drückt“, erläuterte Windisch. Dabei könne man sich den Titel „Staying alive“ vorstellen, damit man auf die richtige Frequenz von 100 -120 Mal pro Minute komme. Auch Bürgermeister Jens Kramer drückte mit und musste genau wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feststellen, wie anstrengend „Erste Hilfe“ ist. Zum Glück war es nur eine Übung und nach kurzer Zeit probte ein anderes Pärchen die Reanimation. Im Ernstfall heißt es jedoch weiterdrücken, bis der Rettungswagen eintrifft.

Autor:

Sandra Daneyko aus Weimar

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