Kokosöl als Alternative gegen Alzheimer?

Erinnert sich der Mensch immer seltener an Ereignisse aus der Vergangenheit, wobei auch Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis auftreten, handelt es sich um die Alzheimerkrankheit. Eine Krankheit, die immer häufiger diagnostiziert wird - eine Heilung gibt es bis jetzt aber nicht. Die Gründe, warum der Mensch an Alzheimer erkrankt, sind vielfältig; einerseits liegt es zu viel Stress, andererseits kann auch ein ungesunder Lebenswandel verantwortlich sein.

Was ist Alzheimer?

Demenz fasst alle Krankheitsbilder zusammen, die in Verbindung mit dem Verlust der geistigen Fähigkeiten stehen. Dabei handelt es sich nicht nur um etwaige Denkprozesse; auch einzelne beeinträchtigte Wahrnehmungen - wie etwa Orientierungslosigkeit, Probleme beim Verknüpfen diverser Denkinhalte oder auch das Vergessen von Ereignissen - fallen in das klassische Bild einer Demenz-Erkrankung. Dabei ist die Alzheimersche Krankheit (Alzheimer) die wohl bekannteste Form. Immer wieder werden Berichte zu Kokosöl und Alzheimer veröffentlicht, doch hilft Kokosöl tatsächlich gegen die heimtückische Krankheit?

Hilft Kokosöl gegen Alzheimer?

Bei Alzheimer ist die Rede von der neurodegenerativen Demenz. Es kommt zu einem gestörten Gleichgewichts diverser Botenstoffe, die in weiterer Folge das Krankheitsbild prägen. Dabei spielt vor allem der Botenstoff Glutamat eine wesentliche Rolle: Ist der Botenstoff derart stark in der Konzentration verändert, kommt es zu einem Absterben der Gehirnzellen; in weiterer Folge kämpfen die Betroffenen mit dem Erinnerungsvermögen oder haben Orientierungsprobleme. Dabei ist Alzheimer für den schleichenden Verlauf bekannt: Zu Beginn hat der Betroffene Probleme mit dem Langzeitgedächtnis, wobei er in weiterer Folge auch Schwierigkeiten mit kürzlich ergangenen Ereignissen hat; am Ende erkennt der Patient seine eigenen Angehörigen und Bekannten nicht mehr.

Die Mediziner versuchen natürlich, den Krankheitsverlauf zu stoppen und verabreichen diverse Antidementiva, die dafür sorgen sollen, dass die Botenstoffe wieder in ein Gleichgewicht kommen. Jedoch sind derartige Behandlungen nur wenig erfolgversprechend. Auch wenn der Krankheitsverlauf verlangsamt werden kann, gibt es weder eine Rückbildung oder Heilung der Alzheimer-Demenz. Es gibt aber diverse Studien, die immer wieder gezeigt haben, dass Kokosöl durchaus eine positive Wirkung hat.

Die Newport-Studie

Dabei befassten sich die Studien mit Probanden, die sich allesamt im gleichem Krankheitsstadium befanden: Das Gehirn litt an einer ständigen Unterversorgung mit Energie, sodass ein Absterben von Gehirnzellen beobachtet werden konnte. Dies deshalb, da der Körper nicht mehr in der Lage war, die Glukose - also den Energielieferant - aufzunehmen. Das Ziel lag also in dem Umstand, dass der Körper wieder Glukose aufnimmt und auch in Richtung Gehirn transportiert, sodass es zu einer Energiezufuhr kommt. Die Studien haben ergeben, dass Kokosöl diesen Vorgang begünstigt, sodass es zu einer besseren Aufnahmefähigkeit des Gehirns gekommen ist. Dies deshalb, da Kokosnussöl die Fettsäuren in Ketone transformiert, welche als Ersatz für Glukose dienen, sodass das Gehirn mit Energie versorgt wird. Dabei sind es vor allem die mittelkettigen Triglyceride, die für die positive Wirkung des Kokosöls verantwortlich sind.

Heutzutage gibt es bereits mehrere Studien, die sich mit der Wirkung von Kokosöl auseinandergesetzt haben. Aussagekräftig ist vor allem die Newport-Studie (Großbritannien). Dabei handelt es sich aber nicht um eine wissenschaftliche Studie; hier geht es primär um Erfahrungen und auch Aufzeichnungen von Dr. Mary Newport, einer Ärztin, deren Mann an Alzheimer erkrankte. Die Ärztin vertraute dem Kokosöl und entdeckte, dass ihr Mann nicht in der Lage war, bevor er mit Kokosöl behandelt wurde, ein Ziffernblatt einer Uhr - aus der Erinnerung heraus - zu zeichnen. Wenige Wochen, nachdem ihr Mann mit Kokosöl behandelt wurde, konnte er problemlos ein Ziffernblatt malen. Dr. Newport konnte verschiedene Veränderungen feststellen, die allesamt dokumentiert und aufgezeichnet wurden, sodass am Ende von der Newport-Studie gesprochen werden konnte. Es gibt bereits auch Zahlen und Fakten aus Ländern, in denen die Menschen größere Mengen an Kokosöl konsumieren, jedoch kaum an Alzheimer erkranken.

Die Dosierung

Kokosöl sollte nicht erst dann verwendet werden, wenn bereits die ersten Symptome der Alzheimerschen Krankheit aufgetreten sind. Kokosöl hilft schlussendlich nicht nur gegen Alzheimer; das Öl unterstützt den Organismus und soll den Erwachsenen bei der Aufrechterhaltung ihrer Gesundheit helfen. Als Dosis wird ein Esslöffel Kokosöl pro Tag empfohlen. Dabei kann das Öl pur oder auch mit einer beliebigen Nahrung gemischt werden. Da Kokosöl weder für Neben- oder Wechselwirkungen bekannt ist, braucht der Mensch auch keine Angst vor einer falschen Einnahme zu haben. Viele Menschen nehmen den Esslöffel Kokosöl bereits am Morgen - etwa mit einem Müsli - ein; so können sie einerseits nicht auf das Öl vergessen, andererseits gibt es die Erfahrung, dass Kokosöl wunderbar mit Müsli kombiniert werden kann.

Kann der Krankheitsverlauf gestoppt werden?

Kann man also Alzheimer vorbeugen, wenn man täglich Kokosöl konsumiert? Es gibt Studien, die eine derartige Frage mit "Ja" beantworten können. Zu beachten ist, dass Kokosöl sehr wohl dafür sorgt, dass der Krankheitsverlauf zumindest drastisch verlangsamt wird. Da Kokosöl frei von diversen Neben- oder Wechselwirkungen ist und somit definitiv keinen Schaden anrichtet, sollten Betroffene das Kokosöl zumindest ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln.

Autor:

Christin Kunze aus Weimar

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