Gesund in Blankenhain
Konsequente Bewegung als Medizin

Männer sind besonders häufig von der "Schaufensterkrankheit" betroffen, dementsprechend war auch das Publikum vor allem männlich.
  • Männer sind besonders häufig von der "Schaufensterkrankheit" betroffen, dementsprechend war auch das Publikum vor allem männlich.
  • hochgeladen von Sandra Daneyko

„Wenn Sie von dieser Krankheit betroffen sind, ist körperliche Aktivität am wichtigsten“, wiederholte Dr. Renée Roy während ihres Vortrags zumThema „Schaufensterkrankheit“ immer wieder. Die Helios Klinik Blankenhain hatte
am Mittwochabend in der Reihe „Gesund in Blankenhain“ alle Interessierten eingeladen.

Die Ärztin erklärte den Zuhörern die verschiedenen Formender peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) und stellte die vier
verschiedenen Stadien vor. „Oft wird die Krankheit erst in Stadium zwei
festgestellt, weil die Arteriosklerose (Verkalkung der Arterien) zunächst keine
Schmerzen verursacht“, so Roy.

Betroffene der „Schaufensterkrankheit“ müssen beimGehen immer wieder Pausen einlegen, weil sie starke Krämpfe in den Beinen haben. Diese werden vonEngstellen in den Gefäßen verursacht. Schreitet die Krankheit weiter fort,
treten die Schmerzen auch in Ruhe auf (Phase 3) bis die betroffenen Körperteile
in Phase vier absterben. „Nehmen Sie es bitte nicht auf die leichte Schulter,
wenn Sie nur noch ein paar Schritte, ohne Schmerzen gehen können.“

DieErkrankung der Gefäße kann nicht nur die Beine betreffen, sondern zum
Beispiel auch das Herz oder das Gehirn, wie Dr. Roy betonte. Dann drohen
Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Risikofaktoren für die pAVK sind besonders Rauchen undDiabetes, aber auch zu hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck und Übergewicht
gehören dazu. „Sie können aktiv dagegen steuern, indem Sie auf eine gesunde
Lebensweise achten und aktiv werden“, so die Ärztin. Denn regelmäßiges
Gehtraining (3x wöchentlich 30 bis 60 Minuten) sei mit der Wirkung von
Operationen und Medikamenten gleichzusetzen.

In der anschließenden Diskussionging es beispielsweise um die Frage, ob Magnesium bei Wadenkrämpfen wirklich
hilft. Die Experten sind sich da laut Roy nicht einig. Fest stehe aber, dass
Bewegung, gerade im fortschreitenden Alter, sehr wichtig ist.

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