Sie fühlen sich in letzter Zeit ständig müde und antriebslos?
Wenn sich Lustlosigkeit bemerkbar macht – Frühe Symptome, die nicht ignoriert werden sollten

Am Abend Freunde treffen? Am Wochenende etwas unternehmen? Alles zu aufwändig und schon beim Gedanken daran, überfällt Sie diese bleierne Schwere, die Sie daran hindert, sich zu bewegen? Romantische Stunden verschieben Sie lieber auf ein andermal, der Stress lässt Sie nicht zur Ruhe kommen.

Dann sind das erste und ernstzunehmende Alarmsignale, mit denen Ihr Körper / Geist einen möglichen Überlastungszustand signalisiert. Worauf deuten die Symptome hin? Auf ein mögliches Burn-Out oder gar eine beginnende Depression? Diese ersten Anzeichen sind keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen.

Das Wichtigste in aller Kürze

  • wie die Symptome richtig zuzuordnen sind
  • welche Folgen es haben kann, wenn man zu lange zuwartet
  • wie Sie Antriebslosigkeit bekämpfen
  • wie sie zwischen physischen und psychischen Ursachen unterscheiden
  • was Sie selbst tun können, um sich von Ihrer Lustlosigkeit zu befreien

Warum rechtzeitiges Erkennen und Handeln wichtig ist

Abgespannt zu sein, Müdigkeit und Antriebslosigkeit treten in Zusammenhang mit Projekten, Prüfungen, besonderen Herausforderungen auf. Als temporäre Anormalität unangenehm, aber minder gefährlich, solange die Ursachen bekannt und kurz- oder mittelfristig beseitigt sind.

Anders verhält sich die Sache, wenn der Zustand über längere Zeiträume vorherrscht. Wenn Sie sich über Monate, sogar Jahre hinweg, müde schlapp antriebslos fühlen. Vor allem, weil Sie sich in diesen Stadien noch für gesund halten, obwohl Sie bereits auf dem Weg in ein veritables Burnout oder sogar eine Depression sind.

Antriebslosigkeit bekämpfen – wie Sie selbst viel bewirken können

Die schlechteste Möglichkeit ist, wenn Sie einfach darauf warten, dass die Unlust und Müdigkeit vorbeigehen. Denn das passiert in den seltensten Fällen und die Gefahr besteht, dass das „schwarze Loch“ dunkler, tiefer und anziehender wird. So, dass Sie dann überhaupt keinen Ausweg mehr sehen. Die Tage und Nächte verstreichen, der Morgen, an dem Sie mit Elan und Lebensfreude aufwachen, scheint in immer weitere Ferne zu rücken.

  • Verordnen Sie sich selbst eine tägliche Auszeit: Machen Sie eine bewusste und geplante Unterbrechung, hören Sie sich Ihre Lieblingsmusik an, entspannen Sie sich für mindestens 20 Minuten. Vermeiden Sie in der Zeit Störungen, denn es ist Ihr ganz persönlicher Freiraum.
  • Frische Luft bringt den Kreislauf in Schwung. Vitamin D, kostenlos vom Sonnenlicht gespendet, bringt Sie in bessere Stimmung. Atmen Sie tief durch und freuen Sie sich über diese schöne Welt, in der wir alle leben.
  • Ein Plan mit sinnvollen Prioritäten hindert Sie daran, wertvolle Lebenszeit mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher zu vergeuden (obwohl manche Erlebnisse auf der Couch unbestritten belebend sind, doch das ist ein anderes Thema).
  • Yoga, autogenes Training, sind perfekter Ausgleich, sowie Alternative oder Zusatz zur sportlichen Betätigung.

Antriebslosigkeit Ursachen: wenn körperliche Beschwerden die Auslöser sind

Lustlosigkeit, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, müssen ihre Ursachen nicht immer im psychischen Bereich haben. Es ist fraglos denkbar, dass physische Probleme dahinterstecken.

Zu manchen Zeiten ist Müdigkeit und Abgeschlagenheit ein „normaler“ Zustand. Der Körper braucht regelmäßig Ruhe, und nach Zeiten außergewöhnlicher Belastungen Erholung und Entspannung. Wenn die Müdigkeit anhält, Schlafstörungen und Schlafmangel, die körperliche Leistungsfähigkeit mehr und mehr beeinträchtigen, kann eine physische Erkrankung ursächlich sein.

  • Leiden Sie unter nächtlichen Schweißausbrüchen?
  • Sind Ihre Schleimhäute trocken, mit unangenehm pelzigem Belag im Mund?
  • Haben Sie Blut im Stuhl?
  • Sind Ihre Lymphknoten geschwollen?
  • Leiden Sie permanent an starkem Durst?

Diese Anzeichen dürfen Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es kann sich um einen Infekt handeln, eine Schilddrüsen-Unterfunktion, Diabetes mellitus, Blutarmut oder generell ein chronisches Erschöpfungssyndrom.

Vertrauen Sie sich Ihrem Hausarzt an, er wird die nötigen Untersuchungen einleiten: Bluttests anordnen, EEG und EKG durchführen, ihnen möglicherweise ein Schlaflabor empfehlen.

Je nach Diagnose, wird mit Ihnen ein abgestimmter Therapieplan erarbeitet. Es kann mit einer Ernährungsumstellung beginnen, mit Medikamenten oder Präparaten, bspw. gegen Eisenmangel oder Hormonbehandlungen. Abhängig von der Diagnose, ist es erforderlich, die Grunderkrankung zu behandeln.

Begleitend hilft vitaminreiche und gesunde Ernährung, möglichst fettarm. Ausreichend trinken (Wasser, Tee, usw.), Verzicht auf Alkohol, Nikotin und ähnliche Suchtgifte. Neben regelmäßiger sportlicher Betätigung helfen Wechselduschen (kalt / warm), Abbau von Stress und Entspannungsübungen.

Zusammenfassung: frühe Symptome der Lustlosigkeit

Was bei den meisten Erkrankungen gilt, ist bei Symptomen wie Antriebslosigkeit, permanenter Müdigkeit, Schlafmangel auch das Gebot der Stunde: Vorbeugung und Früherkennung, ist besser als Heilung. Es gilt die Sensibilität zu entwickeln, um die Signale des Körpers rechtzeitig zu erkennen und Sie folgerichtig zu analysieren.

Lustlosigkeit, auch in der Partnerschaft, ist keine Schande, kein Makel. Die Notwendigkeit, darüber zu sprechen, und gemeinsam eine Gegenstrategie zu entwickeln ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Je früher dieser erfolgt, umso besser sind die Chancen auf ein prickelndes und aktives Beisammensein in Vitalität und Frische.

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