Auto im Krankenhaus aber kein Geld für Totaloperation
Bus in Zeulenroda zerstört

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Die Videos, die die Zerstörung eines gelben Buses zeigen, kursieren auf den Handys in Zeulenroda-Triebes. Das Auto von Marcus Daßler wurde am 28. Juni 2019 Opfer von Vandalismus in der Karpfenpfeiferstadt. Bei solchen Vorfällen sind die Täter selten bekannt und werden nie gefunden. Außer in diesem Fall!
Ein 34jähriger Mann aus Zeulenroda demolierte das Auto des Fotografen und Musikers am Tage in einer Seelenruhe und ließ sich dabei filmen. Die Polizei konnte ihn vor Ort stellen und nahm ihn mit, weil er weitere Straftaten ankündigte. Kurze Zeit später war er wieder auf freiem Fuß. Doch so schön es klingt, dass der Täter gestellt wurde, um so schlimmer die Realität. 13.893,86 Euro Reparaturkosten liegen als Angebot vor. Davon würde die Versicherung wahrscheinlich maximal  1.393,27 Euro übernehmen. Auf dem Rest bleibt der Halter sitzen, weil er Teilkasko auf dem sieben Jahre alten Auto hat. Bei dem Täter ist auf Grund von Hartz4 nicht so viel zu holen. Die Aussichten schlechten. Marcus Daßler trifft jetzt das ganze Ausmaß und als wäre das nicht Schaden genug, hatte die Polizei auch noch einen Einsatzbericht mit Falschaussagen des Täters als Einsatzbericht an die Presse gegeben, die dem Selbstständigen zusätzlich schaden. Von einem Rachefeldzug aus Liebeskummer gegen den neue Partner der Exfreudin des Täters, wird darin gesprochen. Völliger Blödsinn, sagt Daßler, den die Polizei aber nicht erwähnte, dafür aber dem Täter eine Plattform lieferte. Inzwischen haben sich viele Menschen verständigt und es wurde bekannt, dass der Täter viele Leute wahllos beleidigte und drohte.
Doch die Geschichte hat auch positive Seiten, denn dieser Vorfall schweißt die Leute zusammen. Freunde des Musikers haben ein Benefizkonzert für die "Gelbe Banane" organsiert, wie das Auto liebevoll genannt wird auf Grund seiner Farbe. Das Benefizkonzert findet am 12. Juli im Laden "by Marleen" in Zeulenroda beim Dänischen Bettenlager statt. Viele Hilfeangebote hat Marcus Daßler erhalten, der erst keine Hilfe annehmen wollte, weil andere Menschen Hilfe nötiger brauchen als er, wie er sagt. Doch die Realität hat ihn eingeholt, so dass er für Unterstützung dankbar ist. Er möchte kein Mitleid, sondern aufmerksam machen, dass auch Ungerechtigkeit herrscht und Bedingungen so nicht gut sind für die Gesellschaft.

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