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Alte Fotos aus dem Pöllwitzer Wald für Ausstellung gesucht
Ausstellungseröffnung für September geplant

Heideblüte im Pöllwitzer Wald - doch wie sah es dort früher aus?
Heideblüte im Pöllwitzer Wald - doch wie sah es dort früher aus? (Foto: Elisabeth Endtmann (NfGA))
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Seit Mai 2016 arbeitet die Naturforschende Gesellschaft Altenburg (NfGA) nun schon im Pöllwitzer Wald. Im Rahmen eines von EU und Freistaat Thüringen geförderten Naturschutzprojektes zur Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) sollen vor allem die Heideflächen des Pöllwitzer Waldes revitalisiert werden. Etwa ab Ende August erstrahlt die Heide als rosa Blütenmeer. Doch aufwachsende Gehölze wie Birke, Fichte oder Kiefer breiten sich dort verstärkt aus. Sie beschatten das Heidekraut und verdrängen letztendlich licht- bzw. wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten. Um dies zu verhindern wurden bereits Teilflächen der Heide entbuscht oder sogar gemulcht, wobei das gesamte Schnittgut von den Flächen entfernt wurde. Auch eine Auflichtung, der seit ca. 20 Jahren aufgewachsenen Pionierwälder ist geplant, um dem Heidekraut eine neue Chance zu geben. Um diese kostenintensiven Maßnahmen zukünftig zu minimieren, werden seit 2017 einzelne Teilflächen durch Schafe, Ziegen, Esel und Ponys beweidet. So werden nach und nach die neu aufkommenden Gehölze zurück gedrängt. Erste Erfolge, wie z.B. die Keimung jungen Heidekrauts auf der sog. Lehrgrenze, können bereits beobachtet werden. Bei verschiedenen Wanderungen und in Presseartikeln wurde schon darüber berichtet. Nun planen die Mitarbeiter des ENL-Projektes „Zwergstrauchheiden Pöllwitzer Wald II“ eine Ausstellung im Naturkundemuseum Mauritianum in Altenburg. Darin wird einerseits über die Arbeiten innerhalb des Projektes informiert. Aber auch die historische Entwicklung der nur durch menschliche Nutzung entstandenen Heideflächen soll thematisiert werden. Dazu werden noch Fotos vor Beginn und nach Ende der militärischen Nutzung des Pöllwitzer Waldes durch die NVA, also vor 1964 und nach 1990, gesucht. Wer besitzt Fotos von den Flächen des sog. Taktik-Geländes, des Schießplatzes, des Sprengmittelplatzes oder der Lehrgrenze aus dieser Zeit? Die Projektmitarbeiter würden sich sehr über Fotodokumente aber auch über die Mitteilung persönlicher Erlebnisse mit Bezug auf die o.g. Flächen aus dieser Zeit freuen. Bitte melden Sie sich vorab telefonisch oder per email bis zum 31. Juli 2018 bei den Projektmitarbeitern (Kontakt: Dr. Elisabeth Endtmann, Tel.: 034491 / 582269, E-Mail: endtmann@mauritianum.de).

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