Im Gespräch mit Eckart von Hirschhausen
Humor, das Alter und viele Punkte

Eckart von Hirschhausen über Bauerfeind, das Älterwerden und Humor als Hilfe in allen Lebenslagen.
  • Eckart von Hirschhausen über Bauerfeind, das Älterwerden und Humor als Hilfe in allen Lebenslagen.
  • Foto: Frank Eidel
  • hochgeladen von Daniel Dreckmann

Eckart von Hirschhausen wird am Freitagabend Festredner auf der Jubiläumsveranstaltung der Bauerfeind AG im Bio-Seehotel Zeulenroda sein. Die Bauerfeind AG feiert in diesen Tagen ihr 90-jähriges Firmenjubiläum.

Sie werden auf der Jubiläumsveranstaltung der Bauerfeind AG als Festredner zu erleben sein. War Ihnen das Unternehmen Bauerfeind schon vorher ein Begriff?
Na klar, als sportlich aktiver Mensch kommt man an den Produkten kaum vorbei. Ich habe als Schüler Basketball gespielt und kannte die Kniebandagen. Inzwischen ist mein eines Knie operiert, das andere ist die Kontrollgruppe. Ich bin immer dafür, wissenschaftlich an die Dinge heran zu gehen, wie Bauerfeind das ja auch tut, und notfalls mache ich die Studie, was etwas bringt, an mir selber. (lacht) Vielleicht treffe ich ja beim Jubiläum auch Dirk Nowitzki, das wäre echt cool.

In Ihrem aktuellen Bestseller „Die bessere Hälfte“ zeigen Sie, dass unser sehr negatives Bild über das Älterwerden nicht stimmt. Sie behaupten zusammen mit Professor Tobias Esch in einem mitreißenden Dialog: Die zweite Hälfte des Lebens ist für viele die bessere Hälfte. Was spricht dafür?
In der Tat sind die meisten Menschen mit 67 zufriedener als mit 17 oder 37. Nach dem „Tal der Tränen“ in der Lebensmitte, wo einen Arbeit, Familie und Gesundheit gleichzeitig stressen, kommt die Zeit, wo man trotz einiger Macken tatsächlich gelassener wird, und positive Dinge stärker wahrnimmt.
Das revolutioniert die gängige Sicht des Älterwerdens als „Abbau“ komplett. Altern ist kein Abgesang – Altern ist Leben für Fortgeschrittene. Also, man kann nicht immer 17 sein, muss man auch nicht!

Über welchen Witz oder worüber haben Sie zuletzt herzlich lachen können?
Mein absoluter Lieblingswitz:

Kommt ein Dalmatiner im Kaufhaus an die Kasse.
Fragt die Kassiererin: „Sammeln Sie Punkte?“

Was ich an diesem Witz so mag, ist, dass er so nachhaltig ist. Ich wette, wenn Sie das nächste Mal diese bescheuerte Frage gestellt bekommen, werden Sie an den Dalmatiner denken und schmunzeln. Und keiner in der Schlange wird wissen, warum...

Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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