Lunziger Bauern- & Trödelmarkt
Musik, Party – und Trödelspaß pur

Die Partyband De Hügelfüx aus Sachsen heizt den Besuchern schon am Abend vor dem Bauern- und Trödelmarkt in Lunzig, am Samstag, 28. Juli, von 20 bis 1 Uhr  ein. Eintritt frei!
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  • Die Partyband De Hügelfüx aus Sachsen heizt den Besuchern schon am Abend vor dem Bauern- und Trödelmarkt in Lunzig, am Samstag, 28. Juli, von 20 bis 1 Uhr ein. Eintritt frei!
  • Foto: De Hügelfüx
  • hochgeladen von Daniel Dreckmann

Er ist der wohl größte Markt seiner Art in der Region: der Lunziger Bauern- und Trödelmarkt an diesem Sonntag, 29. Juli – Samstag bereits Festplatzbetrieb.

Der Lunziger Bauern- und Trödelmarkt hat eine sehr lange Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert reicht. Und so sind es auch am nächsten Sonntag, 29. Juli, wieder knapp 200 Stände, die vom Ortseingangsschild von Lunzig bis zum Ortsausgangsschild entlang der voll gesperrten Durchfahrtsstraße zum Bummeln und Kaufen einladen, erklärt Thomas Scheffel vom Feuerwehrverein Lunzig e.V.

Ein beliebter Markt
mit sehr langer Tradition

Die meisten Standbetreiber kommen aus einem Umkreis von etwa 200 Kilometern aus Thüringen und Sachsen. Aber es gibt auch Aussteller, die regelmäßig aus Stuttgart anreisen, um in Lunzig dabei zu sein.

Organisiert wird der Lunziger Markt vom Feuerwehrverein Lunzig e.V. Und auf die Frage, was den besonderen Reiz des Bauern- und Trödelmarktes in Lunzig ausmacht, meint Thomas Scheffel: „Da spielen viele Gründe eine Rolle. Da ist zum einen die Größe des Marktes, der als einmal im Jahr stattfindender Markt bestimmt der größte Trödelmarkt in der Region ist. Zum anderen sorgen wir dafür, dass immer neue Händler dabei sind. Und dann ist da die Vielfalt der Anbieter, von richtigen Trödel-Spezialisten, die alte Waren wie Münzen, Töpfe und Antikes anbieten, bis hin zu Kindern, die ihr altes Spielzeug verkaufen. Man findet hier also sowohl Historisches, als auch Gebrauchtwaren zu günstigen Preisen.“

Am Marktwochenende wird der gesamte Durchgangsverkehr in Lunzig lahm gelegt. Die Trödler, Verkäufer, Handwerker und Schausteller platzieren ihre Stände rechts und links der Dorfstraße und mittendurch wälzt sich der Besucherstrom. Die Gäste bekunden jedes Jahr ihr reges Interesse und auch traditionell angestammte Händler kommen jährlich wieder. Kein Wunder, hat der Markt in Lunzig doch eine lange Tradition:
Lunzig hatte früher eine dem Heiligen Jacobus geweihte Kapelle. Vor der Reformation wurde am 25. Juli, dem Tag des Heiligen Jacobus, für die Herrschaften der Lunziger Rittergüter eine Messe gelesen. An diesem Tag wurde in Lunzig ein Jahrmarkt abgehalten, auf dem es zu kaufen gab, was die Dorfbewohner für Haus und Feldwirtschaft brauchten. Besondere Bedeutung hatte der Gesinde- und Viehmarkt. Das Markttreiben fand auf dem kleinen Dorfplatz an der Linde statt.

Der Heimatverein lädt am Sonntag im ehemaligen Rittergut Lunzig bei einem Besuch der Ausstellung „Lunzigs Gedächtnis“ zu einer Zeitreise in die inzwischen bereits 556-jährige Geschichte des Ortes ein. Dabei bekommt man vielleicht auch einen Eindruck, wie es bei den frühen Bauernmärkten zugegangen sein könnte.

1960 wurde die Markttradition, die zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten war, wieder aufgegriffen und mit wenigen Unterbrechungen bis heute fortgeführt – und schon in den 80er Jahren wurden oft mehr als 2 000 Besucher gezählt. Auch wenn der eigentliche Markt am Sonntag stattfindet, herrscht bereits am Samstag, 28. Juli, ab 15 Uhr Festplatzbetrieb in Lunzig, und von 20 bis 1 Uhr tritt hier die Partyband De Hügelfüx aus Sachsen auf.

Getränke, Kaffee, Kuchen und deftige Speisen finden die Besucher in großer Auswahl auf dem Festplatz. Die neue Pension zur Linde bietet dabei spezielle Speisen für Kinder an. Die Veranstalter bitten den kleinen Fehler auf dem Veranstaltungsplakat zu entschuldigen. Neben kleineren Anbietern sind es vor allem die JFW Fleisch- und Wurstwaren aus Höhenölsen, die Mitglieder des Feuerwehrvereines und die Feuerwehren Lunzig und Hain, die sich hier stark engagieren.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen – auch zum Konzert von De Hügelfüx am Samstagabend und des Blasorchesters Freudenklänge aus Niederfrohna am Sonntag ab 11 Uhr – ist kostenfrei.Weitere Informationen unter:
www.lunzig-markt.de

Daniel Dreckmann

Das Programm
Samstag, 28. Juli 2018

15 Uhr:
• Festplatzbetrieb
• Kaffee & Kuchen
• Buntes Programm für die Kinder
• Preiskegeln – Hauptpreis ein Spanferkel oder ein Fass Bier
20 Uhr bis 1 Uhr:
• Livemusik, eine engagierte Show und stimmungsgeladene Party-Nacht mit der Partyband De Hügelfüx aus Sachsen
• Eintritt frei

Sonntag, 29. Juli 2018
bereits ab 6 Uhr:­
• Frühaufsteherfrühstück am Vereinshaus mit hausgebackenem Kuchen, belegten Brötchen und Kaffee
7 Uhr bis 17 Uhr:
• traditioneller Lunziger Bauern- und Trödelmarkt, musikalische Unterhaltung
ab 9 Uhr:
• historische Ausstellung zur 556-jährigen Geschichte Lunzigs im Schloss
10 Uhr:
• Festplatzbetrieb wie am Vortag – fürs leibliche Wohl ist bestens gesorgt
11 Uhr:
• Platzkonzert mit der Blaskapelle Freudenklänge e.V. Niederfrohna

Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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