Historisches Spielzeug im Museum im Unteren Schloss Greiz
Womit unsere Urgroßeltern spielten

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Die weihnachtliche Sonderausstellung im Museum im Unteren Schloss Greiz zeigt historisches Spielzeug aus der Zeit von 1900 bis 1930.  

Unter dem Titel "Womit unsere Urgroßeltern spielten" präsentiert die Ausstellung noch bis zum 17. Februar 2019 eine große, vielfältige Auswahl an Exponaten aus dem Bestand der Greizer Museen, die die Augen der kleinen und die großen Besucher leuchten lässt.

Welche Wünsche hatten unsere Urgroßeltern, welche haben Kinder und Erwachsene heute? Eisenbahn, Teddy, Puppenstube, Puppen oder Socken und Pudelmütze? Lieblingsspielzeuge erzählten zu allen Zeiten ihre eigene Geschichte – illustrieren Kulturgeschichte, Moden, Zeitgeist und Zeitgeschmack. Spielzeuge sind der Spiegel des alltäglichen Lebens. Sie reflektieren Geschichte, technische Entwicklungen und sich verändernde Lebenssituationen. Das Spielen diente schon immer zur Vorbereitung auf das Erwachsenendasein, welches sich in einem ständigen Wandel befindet.

Bei den historischen Eisenbahnen spannt sich der Bogen von Lokomotiven mit Dampfmaschinenantrieb über schwungradbetriebene Lokomotiven bis hin zu elektrisch angetriebenen Spielzeuglokomotiven. Die rasanten, technischen Entwicklungen und Neuerungen des 20. Jahrhunderts werden durch diese Modelle eindrucksvoll erlebbar.

Und ein Novum hat die neue Sonderausstellung auch zu bieten. Die Spielzeuge aus der Zeit zwischen 1900 und 1930 werden nicht wie bisher üblich als thematischer Block präsentiert. Vielmehr sind sie als Zeitzeugen in die bestehende Dauerausstellung und die schon vorhandenen Sonderausstellungen integriert, sind somit zeitweiliger Bestandteil derselben.

Winterszeit ist Zeit zum Spielen. Und gerade in unserer digitalen Zeit können Spielzeuge der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern neu entdeckt werden.
Uromas und Uropas Kinderzeiten scheinen lange her zu sein, aber ihre Spielzeuge verkörpern liebgewonnene Erinnerungen und sind uns somit immer noch vertraut und wohlbekannt.

Die Ausstellung möchte generationsübergreifend Erinnerungen wecken und zu gemeinsamen Spiel anregen.

Geöffnet ist das Museum Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

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