Eine wahre thüringisch-sächsische Weihnachtsgeschichte
Angeschossener Grenzgänger Kater Rudi wieder zu Hause

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Es war einmal … So beginnen die meisten Märchen und endet wie auch diese Geschichte zum Glück mit einem Happyend.
Eine Katze brachte im Sommer in Bernsgrün fünf Jungen zur Welt, nahm sich aber nur vier der Geborenen an. Das verlassene Fünfte nahm die Familie von Antje Morgner bei sich auf. Sie päppelte den kleinen Kater, den sie Rudi nannten, Tag und Nacht mit spezieller Katzennahrung und ganz viel Liebe auf. Rudi wuchs und gedieh prächtig, war zutraulich und verschmust, fühlte sich bei Morgners einfach geborgen und wohl.
Doch an einem Herbsttag nach seinem „Frühstück“ war Rudi spurlos verschwunden. Die Familie war in Sorge und brachte im ganzen Ort Suchbilder des vermissten Katers an. Eines dieser Fotos sah auch die Verwaltungsangestellte des Pausaer Rathauses, Anja Wetzel, als sie ihren Sohn in Bernsgrün vom Jugendfeuerwehrdienst abholte.
Während die Familie Morgner auch nach anderthalb Wochen noch immer nach ihren geliebten Kater suchte, sich sorgte und traurig war, fiel dem Pausaer Günther Reuter ein umherirrender und hungrig wirkender junger Kater auf, der ihn in Pausa immer wieder über den Weg lief. Reuter nahm ihn schließlich auf, fütterte und versorgte ihn und brachte ihn ins Plauener Tierheim. Zuvor hatte er seinen „Fund“ aber im Rathaus gemeldet. Dort erinnert sich Anja Wetzel an das Bernsgrüner Suchbild, und da Reuters Beschreibung genau dazu passte, setzte sie sich umgehend mit der Familie Morgner in Verbindung. Und wirklich, es war ein Volltreffer, denn es war Rudi. Überglücklich holten diese danach ihren Rudi aus dem Tierheim ab. Aber leider auch mit einer traurigen Nachricht. Der Kater wurde angeschossen und lief wahrscheinlich vom thüringischen Bernsgrün aus ins sächsische Pausa verschreckt und ziellos um sein Leben. Ein Projektil von einem Luftgewehr steckte unmittelbar tief unterhalb seines linken Ohres. Das Geschoss wurde herausoperiert, und jetzt geht es ihm wieder gut. Er ist zu Hause und alle Beteiligten sind glücklich über diesen Ausgang.

Foto: Ronja und Matteo freuen sich, dass sie ihren geliebten Rudi wieder in die Arme schließen können.

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