Gesellenfreisprechung an historischer Stätte
Dem Handwerk stets zu Ehren verhelfen.

v.l. Innungsobermeister Hermann Werler, Dieter Hoffmann IKK-Classic,Geschäftsführerin KHS Zeulenroda Stefanie Fischer, Kreishandwerksmeister Udo Ritter mit den Junggesellen.
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  • v.l. Innungsobermeister Hermann Werler, Dieter Hoffmann IKK-Classic,Geschäftsführerin KHS Zeulenroda Stefanie Fischer, Kreishandwerksmeister Udo Ritter mit den Junggesellen.
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Greiz-Neugernsdorf.
Zur Gesellenfreisprechung hatte die Innung des Schlosser- und Schmiedehandwerks Greiz, Zeulenroda, Schleiz, Bad Lobenstein in den Historischen Gasthof „Neu-Schenke „ nach Neugernsdorf eingeladen, wo sie diesen feierlichen Akt mit der Übergabe der Gesellenbriefe durchführte. "Es ist geschafft! Sie haben in Ihrer Ausbildung das Handwerkszeug für Ihr Berufsleben erlernt", begrüßte Innungsobermeister Hermann Werler die Metallbauer/ Konstruktion), Tobias Mucke, Christian Potz, die Feinwerkmechaniker/ Maschinenbau), Fabian Döhling und Robert Hemmann. Entnahm der historischen Innungslade aus dem Jahre 1850 die Gesellenbriefe, überreichte diese mit persönlichen Wünschen. Mit Blumen gratulierte Kreishandwerksmeister Udo Ritter. Zudem überreichte Dieter Hoffmann von der Innungskrankenkasse IKK Classic zu ihren Gesellenbriefen und Zeugnissen kleine Präsente. „Nach altem Deutschen Handwerksbrauch spreche ich Sie frei von den Pflichten eines Lehrlings, wahren Sie stets die Tradition des Handwerks, ehren Sie ihren Beruf und verhelfen durch ihre Arbeit dem Handwerk stets zu Ehre“ mit diesen Worten sprach Innungsobermeister Herrmann Werler die Gesellen in feierlicher Stimmung frei. An die Junggesellen gerichtet, sagte Stefanie Fischer, „Heute haben sie die erste Stufe ihrer beruflichen Entwicklung geschafft, mit ihren Ergebnissen haben sie Aussichten auf eine weitere gute Entwicklung in ihrem Beruf“. Sie legte den Junggesellen nahe, stets weiter zu lernen, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten. Doch genießen sie erst einmal den Erfolg, zu denen ihre Eltern und Kollegen in den Ausbildungsbetrieben Unterstützung leisteten. Dafür sprach Fischer allen gebührenden Dank aus. Kreishandwerksmeister Udo Ritter mit Richtungsweisenden Worten an die Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik und der Feinwerkmechaniker mit dem Schwerpunkt Maschinenbau parat. Das Metallhandwerk ist eine Branche der Zukunft, ein wichtiger Partner der Bauwirtschaft, des Maschinen- und Fahrzeugbaus und des Anlagenbaus. Wir würden uns freuen, wenn sich für die Zukunft mehr junge Menschen für das Handwerk interessieren und ihren erlernten Beruf in unserer schönen Heimat ausüben würden und damit auch dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Leider hatten wir in diesem Lehrgang keinen einzigen Bewerber bei den SHK-Anlagenmechanikern und drei Auszubildende beendeten die Lehre vorzeitig. Zur praktischen Prüfung Teil 1 (nach 1 ½ Jahren) hatten die Metallbauer/ Konstruktion ein Treibergetriebe zu erstellen. Die Feinmechaniker/Metallbau ein Werkstück Anschlag. Prüfung Teil 2 (nach 3½ Jahren) die Metallbauer/Konstruktion eine Biegevorrichtung. Für die Feinmechaniker/ Metallbau bestand die Aufgabe eine Positioniereinheit, wie auch alle anderen Aufgaben in einem zeitlichen Rahmen zu erledigen. Regionale Firmen hatten die Ausbildung übernommen. An der Veranstaltung nahmen auch die Mitglieder vom Prüfungsausschuss und der Verkaufsleiter der Signal Iduna teil.

Autor:

Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes

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