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Freude und Erinnerungen beim Konfirmandentreffen.

Erinnerungsfoto nach dem Kirchgang vor der Alten Wache in Greiz
Erinnerungsfoto nach dem Kirchgang vor der Alten Wache in Greiz
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Freude und Erinnerungen beim Konfirmandentreffen.
Die Schülerinnen der Pestalozzischule Jahrgang 1949 bis 1957 trafen sich anlässlich ihrer Diamantenen Konfirmation am vergangenen Sonntag in Greiz. Zusammen mit weiteren Jubelkonfirmanden der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden der Stadt, Pohlitz, Aubachtal und Gommla erhielten diese nach 70/ 65/ 60 und 50 Jahren die Segnung zum Gottesdienst mit Pfarrer Michael Riedel, mit anschließendem Abendmahl in der Greizer Stadtkirche „St.Marien. Besonders beeindruckend war, dass Pfarrer Riedel die Diamantenen Konfirmandinnen und Konfirmanden einzeln segnete und sie jeweils eine Erinnerungsurkunde mit ihrem Konfirmationsspruch erhielten.
„Es ist für die noch in Verbindung stehenden immer ein besonderer Höhepunkt, wenn wir uns treffen. Zur Goldenen Konfirmanden Feier war der Ort der Begegnung auch in Greiz, damals noch im alten Greizer Theater“, erinnert sich Ingeborg Eckelt auch noch an die Schulzeit. „Wir waren damals eine reine Mädchenklasse der Pestalozzischule, im letzten Schuljahr mit 42 Schülerinnen, bedingt durch die Bildung der Mittelschulen.
Nach den Tagen der Konfirmation 1957 gingen ja alle noch eine Weile zur Schule, die 10. Klasse war noch keine Pflicht und so lernten die Meisten einen Beruf, der sie ausfüllte. Diese gewählten Berufe haben den meisten von uns ihre Existenz und das Auskommen gesichert, mit der Gründung einer Familie, wurde der Wegzug von Greiz bei einigen unserer ehemaligen Mitschüler unumgänglich.
Seit der Goldenen Konfirmation hatten sich viele der Jubilare nicht mehr gesehen. Von weither angereist kam Ursula Esch aus Jaèn in Spanien, dorthin verschlug es die gebürtige Greizerin in den Jahren vor dem Mauerbau. Wir haben damals in der Mollbergstraße gewohnt und zu solchen schönen Anlässen komme sie gern zu Besuch nach Greiz um am Konfirmationsjubiläum teilzunehmen. Den Greizer Dialekt zu hören, empfindet die Jubilarin nach so vielen Jahren als besonders angenehm. So war die Freude über das Wiedersehen bei allen sehr groß. Hatten sie sich doch viel zu erzählen. Dazu hatten sie reichlich Gelegenheit nach dem Gottesdienst beim Spaziergang durch den Greizer Park, beim Festmahl und dem Kaffeetrinken in der Parkgaststätte am hinteren Parkausgang.

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