95 Jahre Freiwillige Feuerwehr Arnsgrün Teil 2
Lebensrettender Rauchmelder - Schutz von Leben und Gesundheit in Arnsgrün eindrucksvoll demonstriert

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„Es geht um euer Leben, Leute. Also bringt bitte so ein Ding bei euch zu Hause an“, appelliert Carsten Fröb, FFw Bernsgrün und Leiter Atemschutz der Feuerwehren Zeulenroda-Triebes, in seinen Ausführungen am Samstagnachmittag die zahlreichen Zuschauer des Festwochenendes zum 95-jährigen Bestehen der FFw Arnsgrün. Und wie lebensrettend ein Rauchmelder ist, davon konnten sich alle in der anschließenden spaßigen Vorführung mit ernstem Hintergrund auf der Wiese hinter Müllers Gasthof eindrucksvoll überzeugen. Da wurde in einer Küche ein Essen zubereitender Mann (Oliver Rohleder) am Herd durch seinen Kumpel (Silvio Niemczyk)nach draußen gelockt, Herd und Pfanne waren vergessen, der Rauchmelder schlug an. Und im Wohnraum nebenan hatte ein toller Liebesakt fatale Folgen, als der Freier (Sandro Kühnler) bei seiner „Dame“ (Maik Klug) einen brennenden Zigarettenstummel hinterließ. Auch hier meldete sich der Rauchmelder sofort. Es vergingen keine drei Minuten und die beiden Räume brannten zum Erstaunen aller Anwesenden lichterloh. Die anrückende Arnsgrüner Wehr konnte trotz umgehender Löschung nichts mehr retten. Aber das Leben der beiden Bewohner war gerettet dank den anspringenden Rauchmeldern.
„Seit 2019 besteht in Thüringen die Rauchmelderpflicht. Vermieter und Hauseigentümer sind hier in der Pflicht. Mindestens ein Rauchmelder ist in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, einzubauen. Monatlich einmal sollte durch Drücken die Wartung der Rauchmelder durchgeführt werde“, informierte Fröb.
Nach dieser eindrucksvollen Vorführung zeigten die Jugendfeuerwehren aus Arnsgrün, Bernsgrün, Pöllwitz, Langenwolschendorf und Fröbersgrün sehr diszipliniert ihr Wissen und Können im Stationsbetrieb Spinnennetz, Figur bauen, Knoten, Bierkasten schieben mit 2 C-Strahlrohren und Zielspritzen mit Kübelspritze.
Wie auf der Straße nach einem Unfall eine Rettungsgasse ordnungsgemäß gebildet wird, demonstrierten die Feuerwehrkameraden sehr anschaulich mittels kleiner Kinderfahrzeuge.
Jede Menge los war auch rund um das Festgelände mit Hüpfburg, Schminken, Reiten, Kremserfahrten, Traktorenausstellung, „Erste Hilfe und Reanimation“ durch die Johanniter Unfallhilfe Plauen, den Wisentataler Blasmusikanten, der Schalmeienkapelle Auma, DJ Mat und dem starken Auftritt der Arnsgrüner Feuerwehrmänner zu „Cordula Grün“.

Autor:

Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes

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