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Rennwagen aus der Kaiserzeit im Maßstab 1:43

Wo: Modell-Auto-Galerie, Reichenbacher Straße 161, 07973 Greiz auf Karte anzeigen
Dufaux, Bj. 1905, als Modell im Maßstab 1:43.
Dufaux, Bj. 1905, als Modell im Maßstab 1:43.
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Ein Modellfreund aus der Schweiz, Jürg Mühleman aus Bern, gab den Anstoß für den Greizer Modellbauer Bernd Golle, in seiner Hobby-Manufaktur Modelle von bekannten Rennwagen aus der Zeit von 1902 bis 1930 nachzubauen. Und das möglichst maßstabsgetreu in der bekannten Größe der Spur 0 oder im Maßstab 1:43.

Golle hat Erfahrung damit: „Da ja damals unsere Greizer Freia-Sportwagen erfolgreich an vielen weltoffenen Rennen waren, zum Beispiel beim ADAC-Rennen 1924 im Taunus in der blauen Wagenklasse, wo Direktor Artur Schuh auf Freia nach NSU den zweiten Platz belegte, habe ich diese Autos bereits nachmodelliert.“ Von den Original-Autos gibt es fast keine Erinnerungen mehr und Modelle ganz wenig.

In Greiz sind mittlerweile schon vier solcher Unikate in der Modell-Auto-Galerie in der Reichenbacher Straße 161 entstanden: Die Freia-Rennwagen von den Fahrern Schuh sowie Demmrich. Aber auch einen Simson Supra, der in Suhl gefertigt wurde und den Karl Kappler fuhr, hat Bernd Golle aus Kunsstoff und Zinnguss im Maßstab 1:43 nachgebaut. Nun auch den ersten Rennwagen aus der Schweiz, einen Dufaux, den die Brüder Charles und Frédéric Dufaux 1904 in Genf entwickelt hatten. Das Orginal war mit einem Achtzylinder-Reihenmotor mit 12.763 cm³ Hubraum ausgestattet, hatte 90 PS und startete beim Gordon-Bennett-Cup1904.

Das in Greiz gefertigte Modell des Dufaux soll nun seinen Platz in Bern auf einem Diorama der damaligen Zeit in der Eisenbahn-Spurweite 0 finden.

„Interessierte Modellbauer, die Fragen zu diesen Modellen haben oder über unsere Greizer Renngeschichte Unterlagen besitzen, können sich gerne in unserer Modell-Auto-Galerei unter Telefon 03661/675627 melden“, lädt Bernd Golle ein.

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