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Rudolf Wimmers Gummiideen zum 650. Geburtstag von Dobia

Wo: Dobia, 07937 Zeulenroda-Triebes auf Karte anzeigen
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„Ich hatte meine Bedenken, als es für die 650-Jahrfeier in Dobia am 1. und 2. Oktober hieß, alle Dekorationen aus Gummi herzustellen. Aber was man mit Gummi alles machen kann, sieht man jetzt im ganzen Ort. Sehr viele haben sehr schön geschmückt“, meint Rudolf Wimmer. Und allen voran er selbst vor seinem Haus Nr. 23A.
Der leidenschaftliche Hobbybastler besorgte sich dazu extra große und breite Slic-Rennreifen von den ADAC GT Masters - Rennfahrern Philip Geipel, Plauen, und Rahel Frey, Schweiz.
In vier Reifen gestaltete er die Jahreszeiten. Im grünen Frühlingsreifen zeigt sich neben Bäumen, Blumen, Storch, Hahn und Henne auch ein Traktor auf der Ackerfurche. Der gelbe Sommerreifen leuchtet mit Sonnenblume, Thermometer, Talsperre Zeulenroda mit Segelboot – Nr. Dobia 650 und zwei Pöllwitzer Mücken. Für den braunen Herbstreifen setzte er den Wald, Pilze, Wild, Früchte, Drachen und den Holzmichl ins rechte Licht. Und auch einen weißen Winterreifen gibt es, obwohl der 650. Dobiaer Winter erst noch kommt. Schnee, Schneemann, Skier, Licht, Stollen, Plätzchen, Weihnachtsmann und Feuerwerk dominieren hier.
Die Reifenfolge an Wimmers Gartenzaun endet mit einem schwarzen Protestreifen, der Trauer, Ärger, Wut und die Zukunft mit einem Fragezeichen ausdrückt. Inmitten des Reifens befindet sich ein Windrad und im Hintergrund der Appell an alle, Landschaft, Umwelt, Wald, Menschen und Tiere nicht in Gefahr zu bringen und nicht der Gier nach Gewinn zu opfern. Über dem Reifen streckt das Politik-Gesicht die Zunge heraus. „Mit Hilfe der Politik und nichtansässigen Investoren soll hier mit dem Bau von Windrädern Lebensraum und Heimat zerstört werden“, macht Rudolf Wimmer auf die viele Bürger bewegende aktuelle Situation aufmerksam. Desweiteren plant er diesbezüglich eine Unterschriftensammlung durchzuführen.
Neben seinen fünf sehenswerten Reifen zieren noch zwei Holzfiguren als Begrüßungskomitee und Holzscheiben mit Jahreszahlen von Dobia die andere Zaunhälfte.
Fast 14 Tage und täglich sechs Stunden hat der 62-Jährige an den Dekos gearbeitet. „Die Ideen dazu sind während der Arbeit entstanden“, sagt er. Mit Spaß und Freude, Einfallsreichtum und außerordentlichen handwerklichen Geschick sind Rudolf Wimmers Festdekorationen ein echter Hingucker und Festtagsschmuck und würdiger Beitrag zur bevorstehenden Jahrfeier in Dobia.

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