Schmuckstück Dobiaer Kirche- Kirchweih und Wiedereinweihung würdig begangen- Frauenkirchenkantor brillierte mit Orgelspiel

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In der kleinen Ortschaft Dobia gab es am Sonntagnachmittag mit der Kirchweih, der Wiedereinweihung der Kirche nach Sanierung der Außenfassade und der Verabschiedung der alten und Vorstellung der neuen Gemeindekirchenräte gleich dreifachen Grund zum Feiern.
„Der Gedenktag der Kirche erinnert an die Kirche im Dorf. Die Kirche war seit Jahrhunderten wichtig für die Leute, und das ist bis heute so. Wir sind hierhergekommen, um uns über die gelungene Sanierung der Außenfassade zu freuen und zu danken. Man sieht die Kirche jetzt von Weiten, egal woher Sie kommen“, spricht Pfarrer Gunnar Peukert. Unter den 100 freudig und dankbar gestimmten Gottesdienstbesuchern in der voll besetzten Kirche waren neben Bürgermeister Nils Hammerschmidt, Zeulenroda-Triebes, und Gästen aus dem ganzen Pfarrbereich Pöllwitz-Schönbach vor allem auch die an der erfolgreichen Sanierung beteiligten Firmen, Vertreter von Ämtern, fleißige Helfer und bereitwillige Spender, die den Bau begleitet und durchgeführt haben und ohne die dieses Bauvorhaben nach Peukert nicht hätte realisiert werden können. Besonderer Dank galt Karl-Heinz Herbold, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Dobia-Büna-Leinigen, „für seine Umsicht, Zeit und vielen Nerven, die er auf sich genommen hat“.
Mit einer Predigt für drei besondere Feste blickte Pfarrer Peukert in Worten mit in die Gegenwart geholten Bibeltexten und begleitenden Baubildern mit großem Dank auf die seit nach Ostern andauernde Sanierung zurück. „Abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit“.
Die neue Fassade erstrahlt in einem kräftigen dunklen Ocker. Da die Kirche keinen historischen Farbbestand aufzuweisen hatte, wurde diese Farbe seitens der Denkmalpflege vorgegeben. Um die Fenster stechen ein weinroter Begleitstrich ab sowie auch das rote Kreuz über der Eingangstür. Die Kosten für die Fassadensanierung und die Restaurierung der Bleiglasfenster beliefen sich auf 105 Tausend Euro. Fördermittel flossen in Höhe von
75 Tausend Euro. Die restlichen Gelder stammen aus Eigenmitteln der Kirche und Spenden. Im Zuge der Kirchenfassadensanierung erhielt auch dank guten Zusammenspiel von Kirchgemeinde und Stadt Zeulenroda-Triebes die Leichenhalle auf dem Friedhof den gleichen Farbanstrich.
Würdig ausgestaltet und umrahmt wurde dieser Festgottesdienst mit dem meisterhaft brillanten Spiel an der Trampeli-Orgel durch Dresdens Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, für das es tosenden Applaus gab. „Ich fühle mich geehrt, aus diesem Anlass hier spielen zu können“. Mit einer kleinen Festmusik zur Kirchweih, u.a. mit Werken von Johann Sebastian Bach, und einer Extrazugabe für die starke Initiative von Karl-Heinz Herbold begeisterte er alle Anwesenden. Ebenfalls überzeugend und dem Anlass entsprechend war der Auftritt des Heimatchores Pöllwitz mit dem „Vaterunserlied“, „Einfach leben“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“.
Mit einem Dank für die geleistete Arbeit wurden die Gemeindekirchenräte Sieglinde Hadlich, Wolfgang Hartenstein, Ann-Kristin Flohrer, Birgit Köber und Karl-Heinz Herbold verabschiedet. Andrea Flach und Wolfgang Hartenstein aus Büna, Birgit Köber und
Karl-Heinz Herbold aus Dobia sind die künftigen Kirchenräte.

Autor:

Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes

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