Schornstein in Mylauer Industriebrache perfekt gefallen

Industriebrache stand einige jahre nach einem Brand leer
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  • hochgeladen von Dieter Eckold

Mylau/Industriebrache/Sprengung
Mit umfangreichen Auflagen zum Sicherheitsabstand hatten Feuerwehr und Polizei das Territorium rund um das ehemalige Textilveredlungswerk der Vogtlandstoffe Reichenbach zur Sprengung des Schornsteins abgesperrt. Keiner durfte näher heran als zirka 300 Meter zum Tatort, lediglich dem Vogtlandballon wurden erst Stunden zuvor Auflagen erspart, er durfte am Boden vor Ort bleiben und das mit einer Entfernung zum zu sprengenden Schornstein von 100 Metern.
Punkt 15 Uhr gab es nach Vorwarnung einen dumpfen Knall und der gesamte zirka 80 m hohe Schlot begann sich in seiner Gesamtheit zur Seite zu neigen. Die zahlreichen Stahlringe rings um das Ziegelwerk hielten das Bauwerk bis kurz vor dem Aufschlag zusammen. Im vorbereiteten Fallbett gelandet, zerbrach das Ziegelwerk in tausende Stücke und hinterließ für die zahlreichen Zaungäste ein spektakuläres Ereignis mit einer mäßigen rötlichen Staubwolke.
Durch die Absperrung kam es zu einem längeren Stau von Fahrzeugen und das am Freitag dem 13., der sich nach der Sprengung nur zögerlich auflöste.

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