Spende: 2800 Euro für Kinderhilfestiftung der Uni-Klinik Jena

Spendenübergabe im Schleizer Rathaus, v.l.: Professor Felix Zintl (l.), Vorsitzender der Kinderhilfestiftung e.V. der Jenaer Uni-Klinik, Bürgermeisterin Heidemarie Walther und Sparkasssenchef Helmut Schmidt.
  • Spendenübergabe im Schleizer Rathaus, v.l.: Professor Felix Zintl (l.), Vorsitzender der Kinderhilfestiftung e.V. der Jenaer Uni-Klinik, Bürgermeisterin Heidemarie Walther und Sparkasssenchef Helmut Schmidt.
  • hochgeladen von Gerd Zeuner

"Gemeinsam haben wir etwas Gutes begonnen, gemeinsam können wir heute etwas Gutes abschließen," begrüßte die Schleizer Bürgermeisterin Heidemarie Walther am Montag den Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Saale-Orla, Helmut Schmidt, und den Vorsitzenden der Kinderhilfestiftung e.V. der Universitäts-Kinderklinik Jena, Prof. Dr. Felix Zintl, im Rathaus der Rennstadt.

Das Gute, das gemeinsam begonnen wurde, ist die Idee, einen Euro des Startergeldes jedes Teilnehmers des diesjährigen Schleizer Dreieck Jedermannrennens an die Jenaer Stiftung zu spenden. Das Gute wurde noch besser, als die Saale-Orla-Sparkasse diesen Betrag vervierfacht und aufgerundet hat - so dass insgesamt 2.800 Euro zusammenkamen. Einen Spendenscheck über diesen Betrag - und das ist das Gute zum Abschluss, quasi das Beste - übergab Heidemarie Walther und Helmut Schmidt am 5. September Professor Felix Zintl.

Der Stiftungsvorsitzende und langjährige Chef der Kinderklinik in der Jenaer Uni-Klinik dankte allen, die für dieses gute Spendenergebnis gesorgt haben. "Ohne die Stiftung könnten unsere kleinen Patienten nicht so gut versorgt werden, wie wir das tun", sagte Zintl. Dem jährlichen Investitionsbudget von 50.000 bis 60.000 Euro stehe ein vielfach höherer Bedarf gegenüber. Die Kinderhilfestiftung steuere jedes Jahr 250.000 bis 300.000 Euro bei. Davon werden beispielsweise zwei Ärzte, zwei MTA und der Clown "Knuddel" bezahlt.

Die Kinderklinik im Jenaer Uni-Krankenhaus hat zirka 100 Betten. Davon sind 18 Betten für Krebs- und Bluterkrankungen sowie fünf für Transplantationspatienten. Die häufigste Krebsart bei Kindern ist die Leukämie, die durch Stammzellen- und Knochenmarktransfusionen behandelbar ist. Die Uni-Klinik in Jena nimmt diesbezüglich seit Jahren eine Vorreiterrolle ein. Jährlich werden in Jena 25 bis 30 Kinder mittels Transplantationen behandelt. Lagen vor drei Jahrzehnten die Überlebenschancen noch bei fünf Prozent, sind es jetzt über 90 Prozent!

Übrigens: Das nächste Schleizer Dreieck-Jedermann-Rennen für Hobbyradfahrer findet im kommenden Jahr am 13. Mai statt. Auch dann geht wieder ein Teil des Startergeldes an die Jenaer Kinderhilfestiftung der Uni-Kinderklinik!

Autor:

Gerd Zeuner aus Zeulenroda-Triebes

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