Dorfleben
Stromern mit Pilzexperte Christoph Hempel

Initiatorin des Stromertages, Sara Keil (li.), mit Pilzexperte Christoph Hempel
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  • Initiatorin des Stromertages, Sara Keil (li.), mit Pilzexperte Christoph Hempel
  • hochgeladen von Cornelia Simon

Wie an jedem ersten Samstag im Monat trafen sich auch am Morgen des 2. September wieder Niederböhmersdorfer Kinder mit ihren Müttern, Vätern und Großeltern zum gemeinsamen Stromer-Tag. Gegen 9.30 Uhr fand sich die aufgeweckte Gruppe am ehemaligen Badeteich ein, um mit Pilzkorb und -messer ausgestattet, in den Wald zu marschieren.

Für die fachmännische Unterstützung hatte sich die Initiatorin, Sara Keil, Pilzberater Christoph Hempel aus Langenwetzendorf von der Arbeitsgemeinschaft für Mykologie ins Boot geholt. Seine 33-jährige Erfahrung wurde bereits wenige Meter nach Betreten des Waldes gefragt. Eifrig trugen kleine Kinderhände allerlei Pilze herbei, die sie entsprechend der Anweisung von Christoph Hempel aus dem Boden gedreht hatten. Kupferroter Gelbfuß, Porphyrbrauner Wulstling und Gelbblättriger Ritterling sind nur einige Namen von Pilzen, die weder die Kinder noch die Erwachsenen jemals gehört haben.

Während Fichten-Steinpilz, Marone oder Flockenstieliger Hexenröhrling noch mit der Aussicht auf ein schmackhaftes Pilzmahl gern den Weg in den Pilzkorb nahmen, hielt sich die Euphorie bei Bovist und Perlpilz in Grenzen. Absolut eklig fand es die kleine Angelina, als Herr Hempel einem Pilz namens Kuhmaul die schleimige Huthaut abzog. Doch auch dieser Pilz ist essbar.

Als besonderes Highlight stellte sich der Fund von Erdsternen heraus. Sie schienen sich extra für die kleine Runde positioniert zu haben. Ein leichter Druck auf dessen Hülle und die Sporen entwichen sichtbar für alle. Faszinierend.

In kurzer Zeit gab Christoph Hempel so viele Erklärungen zu unzähligen Pilzen, das einem fast der Kopf schwirrte. Manch kleiner Waldbesucher kehrte am Ende stolz und glücklich mit einem Korb voller Pilze von dieser Wanderung zurück und die Erwachsenen mit so manchem Aha-Effekt.

Ein herzliches Dankeschön an Christoph Hempel für die geduldige Beantwortung aller Fragen.

Autor:

Cornelia Simon aus Zeulenroda-Triebes

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