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Doch nicht ausgestorben: Seltene Käferart bei Bad Lobenstein entdeckt!

Wo: Alte Allee, Saalburg-Ebersdorf auf Karte anzeigen
In dieser abgestorbenen Linde leben die Larven des Blauflügeligen Haarzungen-Faulholzkäfers.
In dieser abgestorbenen Linde leben die Larven des Blauflügeligen Haarzungen-Faulholzkäfers.
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Eher zufällig entdeckt und eine kleine Sensation: Der Blauflügelige Haarzungen-Faulholzkäfer macht sich in den abgestorbenen Bäumen an der alten Eliasbrunner Allee zu schaffen.

Zufällig, weil den seltenen Käfer ein Mitarbeiter im Fachdienst Umwelt/Artenschutz des Landratsamtes Saale-Orla im Rahmen eines Vor-Ort-Termins entdeckt hat, bei dem es eigentlich um die Erstellung eines Gutachtens zur ging. Und sensationell, weil der Triplax aenea – so der lateinische Name des Blauflügeligen Haarzungen-Faulholzkäfers – seit Ende des 19. Jahrhunderts in Thüringen als ausgestorben gilt!

Die von toten Bäumen gesäumte Allee zwischen Bad Lobenstein und Eliasbrunn verläuft parallel zur neuen Umgehungsstraße und ist für den öffentlichen Fahrverkehr gesperrt. In den abgestorbenen Laubgehölzen fühlen sich auch andere für die Ostthüringer Region seltene Käferarten wie der Goldglänzende Rosenkäfer und der Mattschwarze Pflanzenkäfer heimisch.

In dieser abgestorbenen Linde leben die Larven des Blauflügeligen Haarzungen-Faulholzkäfers.
Die Käferlarven haben den abgestorbenen Baum zu Fall gebracht.
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