Wiesenblumen und Insekten
Für mehr Artenvielfalt in unserer Region.

Otto,  Konrad, Jan und Greta mit Nabu Mitglied Marianne Sörensen und Katja Scheuer-Frommelt auf der Suche nach Insekten und Gräsern in der Bunten Wiese.
  • Otto, Konrad, Jan und Greta mit Nabu Mitglied Marianne Sörensen und Katja Scheuer-Frommelt auf der Suche nach Insekten und Gräsern in der Bunten Wiese.
  • hochgeladen von Dieter Eckold

Greiz-Waldhaus.
In der NABU-Naturschutzinfo Waldhaus hatten sich die Mitglieder Marianne Sörensen, Katja Scheuer-Frommelt und Torsten Franke auf den aktuellen Thementag "Bunte Wiese" gut vorbereitet. Vor allem Familien mit Kindern wollte sich das Team mit Aktivitäten rund um die Mähwiese beschäftigen. In der eigenen Wiese, nahe der Info-Station in Waldhaus, und anderswo, sei die Wildblumenwiese ein Eldorado für viele Tierarten, erfuhren die interessierten Besucher. In diesem so wichtigen Lebensraum sammeln Wildbienen Pollen für ihre Nachzucht, Schmetterlinge naschen an den bunten Blüten und Vögel suchen dort auch nach Nahrung. Einmal selbst nach kleinen Insekten zu suchen, fanden besonders die Kinder spannend, mit einer Becherlupe konnten zwischen Pflanzen versteckt, die Krabbeltiere vergrößert betrachtet werden. Bei den Pflanzen galt es unter anderem Frauenmantel, Glockenblume, Butterblume, Hahnenfuß, Margerite, das Ruchgras und den Sauerampfer zu entdecken. Besonders fleißige Sammler die selbstständig in der Mähwiese Pflanzen und Tierchen gesucht, gefunden und damit kennen gelernt haben, erhielten eine Urkunde. Voraussetzung war, wenn alle abgebildeten Pflanzen und Insekten richtig bestimmt waren. Marianne Sörensen hatte die Urkunden als Bestimmungshilfe vorbereitet, die abgebildeten Pflanzen und Krabbeltiere konnten vor Ort ausgemalt werden. In einem großen Heuhaufen, die Wiese vom letzten Jahr spielerisch erkunden, hatte etwas Besonderes mit der Nase zu tun. Den besonderen Geruch vom Heu galt es herauszufinden. Es sei das Ruchgras, das auch auf der NABU-Wiese zu finden war und dem Heu den typischen Geruch verleiht, wussten die aktiven NABU-Mitglieder. So richtig cool fanden die Kinder das Matschen, das für die Erstellung von Samenbomben erforderlich ist. Aus einer Erdmischung geformte Kügelchen werden Samenkörnchen einer Wildblumenmischung beigefügt. Nach kurzer Trockenzeit konnten die Kinder ihr Erzeugnis mitnehmen und überall dort platzieren, wo die Welt ein bisschen Farbe braucht. Unter dem Motto „Mehr für Thüringen“ wurden vom Naturschutzbund Thüringen 10.000 Samentütchen mit einer Wildblumenmischung an interessierte Bürger und Bürgerinnen anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums ausgegeben. Der Thementag wurde vom Imkerverein Langenwetzendorf unterstützt. Imker Gerd Gulich aus Kleinreinsdorf, zeigte eindrucksvoll wie es in einem Bienenstaat zugeht, das konnte in einer Schaubeute beobachtet werden.

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