Entdeckungen im Pöllwitzer Wald
Heckrind, Schmetterling, Ziege & Co.

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Bei einer Exkursion durch den Pöllwitzer Wald hält die naturbelassene Fauna und Flora zahlreiche Entdeckungen bereit.

Beeindruckende Vertreter der tierischen Population sind die Heckrinder, die seit einem Jahr auf den Flächen des ehemaligen NVA-Schießplatzes weiden. Die urigen Rinder sind Nachzüchtungen des 1627 in Deutschland ausgerotteten Auerochsen, der Stammform des heimischen Hausrindes. Die Heckrinder sollen wie auch die Ziegen die Heide im Pöllwitzer Wald retten. Denn durch die zunehmende Verbuschung mit Birken, Fichten und Kiefern sind die Lebensräume der Heidepflanzen, die viel Licht und Wärme benötigen, auf der Naturerbe-Fläche der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Gefahr. Die Tiere fressen überständiges Gras und verbeißen auch neu aufwachsende Gehölze auf den Wiesen- und Heideflächen, wodurch wieder Licht, Luft und Sonne an die Bodenpflanzen gelangt.  
Mit etwas Glück trifft der Wanderer im Pöllwitzer Wald auch Hase, Hirsch und Fuchs. Und die reichhaltige Pflanzenwelt ist sowieso ein Fest für's Auge.

Unbedingt besucht werden sollte auch der vor drei Jahren eröffnete Moorerlebnispfad. Der ist so etwas wie ein interaktives Betätigungsfeld im Pöllwitzer Wald. Hier kann man an über einem Dutzend Infotafeln und Modulen Natur entdecken und fühlen - und die Tochter der Moorfee retten, die der Moorkönig entführt hat ...

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