Mano di – Buddhas Hand in Morgners Garten - Symbol für Glück, Zufriedenheit und langes Leben

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„Normale“ Pflanzen gibt es auch in seinem Garten. Aber der Bernsgrüner Manfred Morgner liebt das Einmalige, die Raritäten und Exoten. Und davon hat er eine ganze Vielzahl. Daraus eine für die Vogtländische Gartenolympiade herauszupicken, fällt schwer. Aber in diesem Jahr liegt die Entscheidung eindeutig zugunsten von Mano di – Buddhas Hand.
Das ist eine ungewöhnlich geformte Zitronensorte, deren Frucht in fingerähnliche Abschnitte unterteilt ist, die denen von Buddha ähneln. Die Fruchtansätze sind in viele Arme aufgefächert, die sich zu „Fingern“ auswachsen. Es sind aber nicht nur fünf Finger, sondern meist mehrere dieser bizarren Wüchse. Die aus Asien stammende Buddhas Hand symbolisiert in China Glück, Zufriedenheit und ein langes Leben.
Morgner hat diese Zitronatzitrone aus Italien erworben. Im Sommer steht die Frucht mit den gelben Fingern mit duftender Schale und immergrünen glänzenden Blättern im Freien, solange es frostfrei ist. Sie braucht viel Wasser, verträgt aber keine stundelange pralle Sonne. Den Winter verbringt sie im Wohnhaus. Die Pflanze erreicht keine großen Höhen und ist deshalb vorteilhaft für die Kübelbepflanzung. Da die Frucht keinen Saft enthält, findet sie in der Küche durch ihren Schalenabrieb zur Verfeinerung von diversen Gerichten Verwendung. Nach Morgner gilt sie bei Spitzenköchen als Diva unter den Zitrusfrüchten, wäre begehrt und teuer.
Manfred Morgner experimentiert gerne und zieht sich seine Pflanzen größtenteils selbst. So befinden sich in seinem Gewächshaus neben gewöhnlichen Gemüsesorten in der oberen Etage sein „Kindergarten“, wie er es nennt, alles Stecklinge für die verschiedensten Nachwuchsraritäten. Zahlreiche Kakteen, Zitronen-, Navelorangen-, Zwergnektarinen und Feigenbäumchen wachsen und gedeihen genauso gut wie seine Ceylon-Teepflanze, Maulbeere, Kaffir Limette, Olivenstrauch, weißer Zwergporzellan und Riesenhibiskus. Der Hobbygärtner verbringt mit Leidenschaft und Herzblut viel Zeit in seinem Garten und erfreut sich immer wieder, wenn ihm etwas neues „Außergewöhnliches“ gelingt.

Fotos: Bevor Manfred Morgners Buddhas Hand die richtige Gelbfärbung erreicht hat, dauert es noch einige Wochen. Aber die Freude über seine neuerliche Gartenrarität steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Autor:

Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes

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