Visionen zur Umgestaltung
Vom Alten Friedhof zum Generationenpark.

Mit großem Ehrgeiz stellten die Studenten ihre Visionen zum Generationenpark vor.
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  • Mit großem Ehrgeiz stellten die Studenten ihre Visionen zum Generationenpark vor.
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Greiz-Vogtlandhalle
Seit dem Herbst 2018 beschäftigten sich Studenten der Fachhochschule Erfurt mit dem unterhalb der Friedhofstraße gelegenen Alten Friedhof, der durch seine reizvolle Hanglage geprägt ist. Optisch ist der Friedhof mit dem westlich anschließenden fürstlichen Greizer Park und mit den anschließenden Landschaftsräumen verbunden. Der Alte Friedhof spiegelt die Entwicklung der Stadt wieder, auf dem bis heute zahlreiche repräsentative Grabstätten und Denkmale aus der Blütezeit erhalten sind. Als dritter Greizer Friedhof im Jahr 1744 eingeweiht, ist er seit 1976 entwidmet. Unter Leitung von Prof. Dr. Schwarzkopf sollten im Rahmen einer Projektarbeit zur Freiraumplanung Konzepte zum weiteren Umgang mit dem Alten Friedhof entwickelt werden. Die Präsentation der Arbeiten fand im Foyer der Vogtlandhalle statt, an der zahlreiche Besucher teilnahmen. Auf der Grundlage der Überlegungen zur Umgestaltung zum Generationspark stand zunächst die analytische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Alten Friedhofs, der städtebaulichen Entwicklung seiner Umgebung, zu erfassende Potenziale, Defizite und gestalterische Möglichkeiten zur Debatte. Darauf aufbauend stellten die einzelnen Studentengruppen ihre Visionen zur Umgestaltung des Freiraumes, unter Rücksicht auf die Würde des Ortes und denkmalpflichtigen Bindungen vor. Gleichzeitig sollten Bau- und Unterhaltungskosten für eine hohe Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität so niedrig wie möglich gehalten werden. Das Projekt bot den Studenten die Möglichkeit, das Areal in einen städtischen Park zu entwickeln, in die bestehenden Freiraumstrukturen zu integrieren. In einer Vision orientiert sich die Wegeführung teilweise an der bereits vorhandenen, mit Verbindungen zwischen Rasen- und Hauptweg, die komplett barrierefrei begehbar sind. Um die Aufenthaltsqualität zu verbessern, würden einzelne Bereiche geschaffen, an denen Besucher verweilen könnten. An mehreren Stellen integrierte Balkone mit Sitzgelegenheiten, würden diese einen weiten Blick in den fürstlichen Greizer Park mit Binsenteich und dem Oberen Schloss ermöglichen. Die bisher optisch verwilderte Fläche würde nicht nur für Anwohner an Bedeutung gewinnen. Die Grabsteine welche in der Fläche nicht unmittelbar am Wegesrand stehen, würden gesammelt und in kleinen angelegten Lapidarien sichtbar aufgestellt. Somit würde eine Vielzahl zum Teil historischer Grabsteine, die sonst unter Gewächsen versteckt blieben, gezeigt. In Gesprächen kam der Hinweis, es könnten Tafeln mit Informationen zum Friedhof, zu den Grabsteinen oder zur Gottesackerkirche angebracht werden, fand große Zustimmung. Die Bronzeplastik „Befreiungt vom Faschismus“, das Denkmal für die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und die Grabanlage „Sowjetisch-Polnischer Ehrenhain“ bleiben bestehen. Die Idee den fürstlichen Greizer Park mit dem neuen Generationenpark direkt über einen Bahnübergang zu verbinden, gaben in der Diskussion auch Verantwortliche der Stadt Greiz diesem Vorhaben keine Chance.

Autor:

Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes

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