Hochwasserschutz
Wiederaufbaumaßnahmen verschönern das Umfeld

v.l. Bürgermeister Alexander Schulze, Heiko Jendrusch (Phönix Bau GMbH), Detlef Sanbale(Stadtverwaltung Greiz, Bauamt) und Marco Böttcher (Planungsbüro STU) beim Banddurchschnitt an der neuen Aubachbrücke.
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  • v.l. Bürgermeister Alexander Schulze, Heiko Jendrusch (Phönix Bau GMbH), Detlef Sanbale(Stadtverwaltung Greiz, Bauamt) und Marco Böttcher (Planungsbüro STU) beim Banddurchschnitt an der neuen Aubachbrücke.
  • hochgeladen von Dieter Eckold

Greiz-Aubachtal
Die Wiederaufbaumaßnahmen im Bereich Aubach 6 und 9 des Aufbauhilfeprograms zur Wiederherstellung der Infrastruktur in Folge des Hochwassers 2013 wurden in diesem Bereich Ende Dezember 2018 abgeschlossen. Die Wiederaufbaumaßnahme 6 betraf die Brücke an der Eisbahn bis zur Fußgängerbrücke nahe der Aubachtaler Kirche. Die Maßnahme 9 betraf die Fußgängerbrücke selbst. Rund fünfeinhalb Jahre nach dem verheerenden Hochwasser 2013 konnten diese zwei Maßnahmen offiziell durch den Greizer Bürgermeister Alexander Schulze (parteilos) in Anwesenheit von Vertretern der Bau ausführenden Firmen der Öffentlichkeit übergeben werden. Zur Übergabe der Projekte sagte Schulze, „rund 630.000 Euro von insgesamt 890.000 Tausend Euro wurden in die Wiederherstellung des Bachverlaufes investiert“. Sachgebietsleiter des Greizer Tiefbauamtes, Detlef Sambale fügte an, von Anfang April 2018 bis Mitte Dezember 2018 wurden auf einer Länge von 220 Metern, rund 85 Bäume, 320 Sträucher entlang des Aubachs gepflanzt. Der Ausbau der Uferböschungen mit Steinschüttung wird mit 800 Tonnen beziffert. Besonderer Wert wurde hierbei auf eine Verbreiterung des Bachbettes gelegt, damit bei auftretendem Hochwasser die Wassermassen nicht über das Ufer treten und große Schäden wie 2013 anrichten. Großen Schaden nahm die Fußgängerbrücke zum Hochwasser 2013 und musste für den Fußgängerverkehr gesperrt und abgetragen werden. An der Maßnahme 9 wurde Anfang August 2018 begonnen, beendet Mitte Dezember 2018. Die neue Brückenkonstruktion, beidseitige Gründung durch Bohrpfähle, wird getragen von beidseitigen Stahlbetonwiderlagern. Mit einer Stützweite von zwölf Metern und 2,4 Meter über dem Wasser flossen rund 260.000 Tausend Euro. Die alte Brücke war eine Holzkonstruktion und wurde durch eine wesentlich stabilere Aluminiumbrückenkonstruktion ersetzt. Die Breite zwischen den Geländern wird mit 2,4 Meter angegeben. Der Zugang zur Brücke ohne Gefälle empfiehlt sich Behinderten gerecht. Die beiden Maßnahmen wurden zu 100 Prozent als Wiederaufbauprojekte von der Bundes¬republik Deutschland und dem Land Thüringen finanziert. Die Baufirma Phönix-Bau aus Aue und die Ingenieurgemeinschaft STU aus Reichenbach für Planung/Bauüberwachung/Bauoberleitung waren an beiden Maßnahmen beteiligt. Das Ingenieurbüro Jahn aus Greiz hatte die Entwurfsplanung für die Fußgängerbrücke übernommen. Bauherr war die Stadt Greiz, Stadtvewaltung Bauamt. Den am Projekt beteiligten Firmen sagte Alexander Schulze und Detlef Sambale, für die gute Zusammenarbeit und dem reibungslosen Ablauf gebührenden Dank.

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