Traditioneller Politischer Aschermittwoch des CDU-Ortsverbandes in Triebes
Emde: Bekenntnis zu Wertschätzung, Potenzialnutzung und Zukunftsfestigkeit

Während der Diskussionsrunde beantwortete Volker Emde die Fragen der Bürger
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Bei der traditionellen Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes in Triebes präsentierten Volker Emde als CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt in Zeulenroda-Triebes und Martina Schweinsburg als CDU-Kandidatin für den Landkreis Greiz ihre Ziele.

Rund 50 Gäste lockte der inzwischen 27. Politische Aschermittwoch des CDU-Ortsverbandes Zeulenroda-Triebes am Freitagabend (16. Februar) in das Triebeser Restaurant „Goldener Löwe“. Aufmerksam lauschten sie Volker Emde und Martina Schweinsburg, die als CDU-Kandidaten der am 15. April anstehenden Kommunalwahl -- in einem Mix aus harten Fakten und humorvollen Breitseiten gegen politische Gegner -- ihre Ziele und Visionen für Stadt und Landkreis vortrugen. „Wir sind froh, dass wir in diesem Jahr in den selben Grenzen wie bisher wählen“, stellte Volker Emde gleich zu Beginn heraus und bedankte sich auch und vor allem bei Landrätin Martina Schweinsburg für den erfolgreichen Einsatz gegen die von der Thüringer Landesregierung geplante Gebietsreform. Der Schwenk des CDU-Ortverbandsvorsitzenden auf die Stadt Zeulenroda-Triebes folgte sogleich. So betonte er, dass er sein Bürgermeisteramt nutzen würde, um Triebes und die weiteren Ortsteile wieder stärker in das kommunalpolitische Geschehen einzubinden. „Die eine Geschichte ist der Fakt, im Statut ein Ortsteil zu sein. Die andere ist die der Wertschätzung und des besseren gegenseitigen Umgangs“, äußerte Emde, der mit der unklaren Stadthallensanierung, dem fehlenden Konzessionsvertrag für die Seestern-Panoramabühne oder dem jährlichen Zuschuss zum „Waikiki“ in Höhe von fast einer Million Euro, die sich die Stadt eigentlich überhaupt nicht leisten könne, den Entscheidungsstau in Zeulenroda-Triebes anprangerte. Emde sei sich bewusst, dass ihm im Falle eines Wahlsieges keine leichte Aufgabe bevor stünde. „Aber ich habe mich vor einigen Jahren bewusst und gern dazu entschieden, in dieser Stadt zu leben und ich möchte die Verantwortung übernehmen. Ich möchte die aktuelle Situation positiv verändern. Ich möchte den Menschen hier Mut machen und ich möchte, dass wir gemeinsam Kraft schöpfen und Zeulenroda-Triebes zukunftsfest für Familien machen“, benannte er seine Motivation. Er sehe ganz klar viele schlummernde Potenziale in der Bürgerschaft, die künftig besser genutzt werden sollen.
Dankbar für die schon heute zahlreichen Privatinitiativen, insbesondere beim Tourismus, zeigte sich im Anschluss auch Martina Schweinsburg. Sie möchte an ihrem bisherigen Kurs als Landrätin festhalten, den ländlichen Raum besonders im Fokus zu haben. „Ich bleibe dabei: Kurze Beine, kurze Wege“, nannte sie die den Erhalt von Schulen an kleineren Standorten als Beispiel. Das gelte genauso für die Infrastruktur, die Dorfgemeinschaftshäuser und die damit zusammenhängenden Traditionen. Schweinsburg stellte aber auch klar: „Ein einfaches weiter so wird es nicht geben können.“ Das lasse die Reißbrett-Politik der rot-rot-grünen Landesregierung bedauerlicherweise nicht zu. Ob in der Bildung, dem öffentlichen Nahverkehr, dem Rettungsdienst oder anderswo: Hier werde sich von Erfurt aus in Angelegenheiten der kommunalen Selbstverwaltung eingemischt, der Versuch der Gleichmacherei unternommen. „Und das auch noch überwiegend von Politikern, die noch nicht einmal aus Thüringen kommen“, übte Schweinsburg scharfe Kritik.

Während der Diskussionsrunde beantwortete Volker Emde die Fragen der Bürger
Martina Schweinsburg und Volker Emde am Rande des Politischen Aschermittwochs in Triebes

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