Landtagsabgeordneter organisiert Arbeitsgespräch mit der Umweltministerin
Emde: „Sanierung der Weidatalsperre kommt 2020 in die heiße Phase“

V.l.: Thomas Stepputat, Marco Lange (Direktor Bio-Seehotel), Nils Hammerschmidt (Bürgermeister Zeulenroda-Triebes), Frank Schmidt (Bürgermeister  Auma-Weidatal), Ministerin Anja Siegesmund, Heinz Hopfe (Bürgermeister  Weida) und MdL Volker Emde
  • V.l.: Thomas Stepputat, Marco Lange (Direktor Bio-Seehotel), Nils Hammerschmidt (Bürgermeister Zeulenroda-Triebes), Frank Schmidt (Bürgermeister Auma-Weidatal), Ministerin Anja Siegesmund, Heinz Hopfe (Bürgermeister Weida) und MdL Volker Emde
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Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Volker Emde (CDU) fand heute (26. Oktober) im Bio-Seehotel Zeulenroda ein Arbeitsgespräch mit der Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne), den Bürgermeistern der umliegenden Kommunen, Vertretern der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW), Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), der Landtagsabgeordneten Diana Skibbe (Die Linke) sowie Vertretern des Talsperrenfördervereins zum Sanierungsvorhaben Weidatalsperre statt. Klar gestellt wurde noch einmal durch die Ministerin, dass die entstehenden Kosten zwischen 39 und 43 Millionen Euro durch den Landeshaushalt abgesichert sind. Darüber hinaus stellte der Geschäftsführer der TFW, Thomas Stepputat, den Zeitplan der Bauausführung für die Jahre 2020 bis 2024 in Aussicht. Voraussetzung dafür ist, dass durch das Landesverwaltungsamt kein umfangreiches Planfeststellungsverfahren gefordert wird. Die bisherige Planung nämlich sieht ein einfaches Bauerlaubnisverfahren vor.
„Mir war wichtig, dass von heute ein Signal an die Beteiligten ausgeht, dass die Sanierung unverzüglich anzugehen ist und dass die Gemeinden und Tourismusbetriebe sich einbringen möchten. Zugleich sollte die Öffentlichkeit über den neuesten Stand informiert werden“, äußerte sich Volker Emde mit dem Ergebnis des Arbeitsgespräches zufrieden. Wie sich zeigte, gibt es die Bereitschaft von Land, Talsperrenverwaltung und kommunalen Verantwortlichen, an einem Strang zu ziehen. „So können die unterschiedlichen Interessen von Hochwasserschutz und touristischer Entwicklung in Einklang gebracht werden“, so Emde weiter. Wichtig für die Talsperre Zeulenroda: Eine über das bekannte Maß hinausgehende Absenkung des Wasserspiegels wird auch während der Bauarbeiten nicht notwendig sein. Bereits jetzt können durch die Landgemeinde Auma-Weidatal die Vorbereitungen für eine touristische Erschließung der Weidatalsperre zumindest planerisch angegangen werden. Erstes touristisches Highlight, so eine wichtige Anregung aus der Runde, könnte die Vermarktung eines „Baustellentourismus“ sein.

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