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Erste Frau im Bürgermeisteramt

Sichtbare Wandlung der DDR- Strategen an den Tafeln am Buswartehaus Silberloch
Sichtbare Wandlung der DDR- Strategen an den Tafeln am Buswartehaus Silberloch
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Schnell musste die Regierung der DDR reagieren und erkennen, ohne dem Handwerk mit dem "Goldenen Boden" geht es auch im aufzubauenden Sozialismus nicht. Am 9. August 1950 wurde das Gesetz zur Förderung des Handwerks, beschränkt auf das Privathandwerk und Kleinbetriebe verabschiedet. Es erfolgte die Gründung von Landeshandwerkskammern in der DDR.
Am 20. August 1953 trat die Verordnung über die Umbildung der Vertretungen des Handwerks mit der Auflösung der Landeshandwerkskammern in Kraft,
es kam zur Bildung von Bezirkshandwerkskammern.
Anlässlich des 5. Jahrestages der Gesetzgebung zur Förderung des Handwerks wurde in Greiz-Silberloch die Buswartehalle eingeweiht.
Handwerker und Verteter der Stadtverwaltung und des Greizer Kraftverkehrs zur Einweihung der Buswartehalle in Greiz-Silberloch. Mit dem Massivbau verbesserten sich die Bedingungen bei Wartezeiten auf den Bus, der die Werktätigen nach Greiz und Richtung Zeulenroda zur Arbeit beförderte. Man konnte ab sofort bei Wind und Wetter im Wartehaus Unterschlupf finden.
Fünf Jahre nach der Gesetzgebung zur Förderung des Handwerks übergaben und stifteten die Handwerker des Kreises Greiz diesen Neubau an die erste Bürgermeisterin der Stadt Greiz, Marianne Hartung, die in Greiz Benndorfstraße 11 wohnte.
Zu jener Zeit musste die Bürgermeisterin des öfteren in die Kommandantur der sowjetischen Besatzungsmacht zu Besprechungen in den Gartenweg. Als die Kommandantur in Greiz aufgelöst wurde, bekam die Bürgermeisterin zum Abschied einen großen Schäferhund von den Sowjets geschenkt.

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