Initiative macht sich für die Kreisstadt Greiz und den Landkreis stark

Greiz muss Kreisstadt bleiben und auch der Landkreis soll durch die von der Landesregierung geplante Gebietsreform nicht von der Thüringer Landkarte verschwinden. Diesem Ziel hat sich eine im März neu gegründete Greizer Initiativgruppe verpflichtet.

“Der Erhalt des Kreisstadtstatus ist einfach existenziell für uns”, betont Marco Nagel, Mitglied der Initiativgruppe, die sich überparteilich zusammengefunden hat. Sollte sich die rot-rot-grüne Landesregierung hier mit ihren Plänen durchsetzen, sind zahlreiche Arbeitsplätze in der Stadt gefährdet und ein enormer Kaufkraftverlust droht, der auf Handel, Gewerbe und Wirtschaft verheerende Auswirken hätte, sind die Pro-Greizer überzeugt. Schließlich gehe es nicht nur um Image und Titel, auch Zuschüsse und Förderungen fallen dem Rotstift zum Opfer. Zu den möglichen Folgen könnten der Verlust des Landratsamtes, des Krankenhauses, der Sparkasse und des Amtsgerichtes zählen. Auch die Schlösser und Museen, die Vogtland Philharmonie, Vogtlandhalle, Kino, Schwimmhalle, Kreismusikschule oder Kreis- und Stadtbibliothek hätten ums Überleben zu kämpfen. “Wir wollen nicht zulassen, das Greiz als Perle des Vogtlandes in der Bedeutungslosigkeit versinkt”, sind sich die Mitglieder um Volkmar Beck und macro Nagel einig.

Deshalb schließt sich die Initiativgruppe für Greiz und den Landkreis, die sich auf einer eigenen Website unter www.MeinGreiz.de im Netz vorstellt, aus voller Überzeugung dem Thüringer Bürgeraufruf gegen die Gebietsreform an, der am 20. März 2017 landesweit vom Verein Selbstverwaltung für Thüringen gestartet wurde. Mit ihrer Unterschrift fordern die Bürger die Landesregierung und den Landtag auf, die Gebietsreform zu stoppen.

Erste Unterschriftslisten für Greiz sind im Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Christian Tischner, Poststraße 2 erhältlich. Weitere Orte der Unterschriftensammlung werden in Kürze bekannt gegeben.

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