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Zusätzliche Gewerbeflächen möglich
Schulze: Wirtschaftsförderung muss Chefsache werden

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"Die Chance der Ausweisung zusätzlicher Gewerbegebiete in Greiz muss oberste Priorität für die Arbeit des neuen Bürgermeisters besitzen. Dieser Aufgabe möchte ich mich stellen", so kommentiert Alexander Schulze (parteilos) die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Greizer CDU-Landtagsabgeordneten Christian Tischner. Dieser hatte die Thüringer Landesregierung um Auskunft gebeten, ob in Folge der neuen Hochwasserkonzeptionen in der Stadt Greiz zusätzliche Flächen entlang der Weißen Elster als Gewerbeflächen entwickelt werden könne.
Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst teilte in ihrer Antwort mit, dass neben den bestehenden städtischen Flächen sich zahlreiche in Privatbesitz befindliche Gewerbebrachen existieren. So summiert sich die Fläche der ehemaligen Papierfabrik, der ehemaligen Plasttechnik und der ehemaligen Greika in Schönfeld schnell auf 72000 verfügbare Quadratmeter. Dazu wären zusätzliche in der Altstadt und Neustadt denkbar. Zudem könne auch das Gebiet in der Goldenen Aue stärker für wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden. "Diese Perspektiven sind erfreulich, ohne den notwendigen Hochwasserschutz zu vernachlässigen," kommentiert Alexander Schulze.
Der Bürgermeisterkandidat, der von der CDU unterstützt wird, sieht in der Wirtschaftspolitik und Stadtentwicklung einen Schwerpunkt der Arbeit des zukünftigen Bürgermeisters. "Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik ist die Voraussetzung für eine vielfältige Kultur- und Sozialpolitik. Deshalb muss die Wirtschaftsförderung Chefsache werden", so Schulze. Neben der Chance zusätzlicher Gewerbeflächen im Greizer Tal, müssen zudem alle anderen möglichen Flächen offensiv beworben, die Stärkung von Handel und Gewerbe betrieben sowie die Lebensmittelversorger bei der Modernisierung ihrer Märkte verwaltungsseitig unterstützt werden.
Schulze spricht sich zudem dafür aus, einen Planungszweckverband mit benachbarten Gemeinden zur Entwicklung von Gewerbeflächen zu initiieren, wie dieser andernorts bereits erfolgreich umgesetzt wird. Neben zusätzlichen Angeboten, kommt insbesondere dem partnerschaftlichen Dialog zu Einzelhändlern, Gewerbetreibenden und Unternehmen höchste Priorität zu, hierfür möchte er neue Gesprächsformate anbieten. "Schließlich ginge es nicht nur um zusätzliche Angebote, sondern um die Unternehmen, die sich seit vielen Jahren zur Stadt Greiz bekennen", so Alexander Schulze in einer Pressemitteilung.

V.i.S.d.P.
Alexander Schulze

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